Erhöhtes Einsatzaufkommen wegen Sturmtief “Eberhard”

Durch die Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes war abzusehen, dass der Sonntag auch für uns ein arbeitsreicher Tag werde würde.

Am gestrigen Nachmittag wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind alarmiert. Aufgrund des Sturmtiefs „Eberhard“ kam es zu einem erhöhten Einsatzaufkommen für die Kölner Feuerwehr.
© Marc Dörrich / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Um 15:20 Uhr wurden wir zur Besetzung unseres Gerätehauses alarmiert. Anschließend wurden wir zu insgesamt 12 Einsatzstellen im Stadtgebiet alarmiert, von Porz über die Innenstadt bis nach Höhenhaus.

Für uns war der letzte Einsatz gegen 23:52 beendet und wir konnten das Gerätehaus anfahren, sodass wir letztendlich um 1:00 Uhr unseren wohlverdienten Schlaf antreten konnten.

Die letzte Pressemitteilung der Feuerwehr Köln:

Die Feuerwehr Köln im Dauereinsatz

Nachdem diese Nacht gegen 02:00 Uhr die letzten Einsatzkräfte in Ihre Unterkunft entlassen werden konnten, kann die Feuerwehr auf einen sehr unruhigen Sonntag zurückblicken.

Es sind insgesamt 1320 Einsätze von der Leitstelle der Feuerwehr Köln disponiert wurden. Davon entfallen 810 Einsätze auf das Sturmtief „Eberhard“. Von diesen 810 Einsätzen bedurften 29 Einsätze eines sofortigen Eingreifens durch die Feuerwehr, da es sonst weitere massive Schäden drohten. Dazu zählen unter anderem Bäume die auf Gebäude umzustürzen drohten und Flachdächer die durch den Wind soweit beschädigt worden sind, dass sie eine akute Gefahr für die Öffentlichkeit darstellten. 196 Einsätze wurden mit mittlerer Priorität disponiert und 585 Einsatzstellen konnten nach Erkundung durch die Einsatzkräfte mit einfachen technischen Hilfsmittel beseitigt werden oder bedurften kein Eingreifen der Feuerwehreinsatzkräfte.

Zur Disponierung der Notrufmeldungen wurden Leitstellendisponenten nachalarmiert, so dass die Leitstelle durchgehend alle Dispositionsplätze besetzen konnte.

Neben den 190 Berufsfeuerwehrleuten, die Ihren täglichen Alarmdienst auf den 11 Feuer- und Rettungswachen versehen,  unterstützte die Freiwillige Feuerwehr mit über 250 Einsatzkräften das Einsatzgeschehen. Die erste Alarmierung für die Freiwillige Feuerwehr wurde um 12:50 Uhr ausgelöst und die letzten Einsatzkräfte gegen 02:00 Uhr in Ihren wohlverdienten Feierabend entlassen.

Die Feuerwehr Köln rechnet auch am heutigen Tag mit weiteren Meldungen über Sturmschäden. Der Führungsdienst der Feuerwehr Köln möchte sich bei allen Einsatzkräften für Ihr persönliches Engagement, die zur Bewältigung dieser Flächenlage beigetragen haben, bedanken. Weiterhin bittet sie die Kölner Bevölkerung die Warnhinweise des Deutschen Wetterdienstes zu beachten, da auch in den folgenden Tagen mit einzelnen Sturmböen zu rechnen ist.

Spende durch den Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind

Am zweiten Tag unseres Feuerwehrfestes zum 125-jährigen Jubiläums überreichte der Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind dem Förderverein der Löschgruppe eine Spende in Höhe von 125,- Euro.

Mit dieser Spende wurde unter anderem für die Zusammenarbeit bei der Pflege des Linder Dorfplatzes (Bewässerung) und bei der Unterstützung der Aktion “Porz putzt munter” gedankt, aber auch allgemein für die Hilfe an unseren Bürgern seit 125 Jahren.

Stellvertretend für den Vorstand übergaben Gerhard Möller (Schriftführer), Jürgen Wicke (Beisitzer für Wahnheide) und Hans Josten (Beisitzer für Lind) die Spende an den Förderverein, vertreten durch Peter Fernholz (stellv. Vorsitzender), Lisa Tiede (Kassenwartin) und Marc Dörrich (stellv. Löschgruppenführer).

Bereits im vergangenen November überreichte der Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind eine Spende in Höhe von 300,- Euro für die Förderung der Jugendarbeit innerhalb der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

Der Förderverein unterstützt beispielsweise bei der jährlichen Ferienreise der Jugendgruppe.

v.l.n.r.: Marc Dörrich, Jürgen Wicke, Lisa Tiede, Gerhard Möller, Hans Josten, Peter Fernholz

Erhöhtes Einsatzaufkommen wegen Sturmtief “Burglind” zum Jahresbeginn

Am Mittwoch, den 3. Januar wurden wir und die restlichen Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Köln um 5:56 Uhr unter dem Einsatzstichwort “SONDER” zur Besetzung der Gerätehäuser alarmiert.

Hintergrund waren unzählige Einsätze, die uns Sturmtief “Burglind” beschert hatte.

Um 6:09 Uhr wurden wir dann zum ersten Einsatz auf dem Linder Mauspfad

Baum auf PKW auf dem Linder Mauspfad

alarmiert. Dort ragte ein Baum über den Gehweg in die halbe Straße hinein. Mittels Kettensäge wurde der Baum zerlegt.  Ärgerlich war das derzeitige Fehlen unseres Stromerzeugers (technischer Defekt) sodass der Arbeitsbereich nur schlecht ausgeleuchtet werden konnte.

Um 7:42 Uhr ging es weiter Richtung Autobahn A 59. Dort sollte im Bereich der Anschlussstelle Lind ein weiterer Baum auf der Fahrbahn liegen. Auf beiden Seiten der Anschlussstelle konnte allerdings kein Sturmschaden gefunden werden.

Baum auf Haus in der Röntgenstraße

So ging es weiter nach Porz in die Röntgenstraße. Dort war eine Birke vom Wind umgeworfen und lag am Dach eines Mehrfamilienhauses an. Über eine angeforderte Drehleiter wurde der Baum soweit entastet, dass dem Wind keine Angriffsfläche mehr geboten wurde. Später wurde der Baum durch einen Kran der Berufsfeuerwehr vom Dach entfernt.

Einsatz von LF WA 1 und DL 7

Während des Wartens auf den Kran, bzw. den Führungsdienst der Berufsfeuerwehr wollten wir unser Löschfahrzeug tanken. Nach dem

Abschleppen unseres Löschfahrzeuges

Auffüllen des Kraftstoffes wollte das Fahrzeug allerdings nicht mehr anspringen. Kurzfristig halfen uns unsere Kameraden aus Eil und schleppten uns an. Die angeforderten Techniker der Kraftfahrzeugabteilung konnten defekte Batterien als Verursacher ausmachen. Diese wurden unterwegs ausgetauscht.

Nachdem sich abzeichnete, dass ein Kran nicht so schnell verfügbar sein würde, zogen wir weiter: In der Deutzer Suevenstraße drohten lose Dachziegeln auf den Gehweg zu fallen. Diese wurden über ein Dachfenster entfernt.

Ast auf Straße am Senkelsgraben

Auf dem Rückweg Richtung Wahnheide wurden wir in den Senkelsgraben alarmiert. Dort war ein größerer Ast eines Baumes auf die Straße gestürzt. Auch hier kam die Motorkettensäge zum Einsatz. Gegen 13:20 Uhr konnten wir das Gerätehaus anfahren.

Hier hielten wir uns noch bis ca. 14:30 Uhr einsatzbereit. Nach Rücksprache konnten wir entlassen werden. Nach der Reinigung von Fahrzeug und Gerät konnten wir schlussendlich wieder um 15 Uhr heimwärts einrücken.

Einsatz 43/2017 – FEU 2

Am frühen Morgen des 4. Septembers wurde die Löschgruppe um 1:03 Uhr zu einer Rauchentwicklung im Bereich der Heidestraße/Wilhelm-Ruppert-Gelände alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchsäule und Feuerschein erkennbar. Vor Ort brannte ein leerstehendes Gebäude direkt neben dem Gebäude, welches auch die Sparkassenfiliale Wahn beheimatet.

das Feuer drohte bereits auf dieses Gebäude überzugreifen, Fenster waren durch die Hitze bereits beschädigt. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr und der Löschgruppe Urbach wurden zügig mehrere Strahlrohe im Außenangriff eingesetzt, zusätzliche Werfer über Drehleitern und Tanklöschfahrzeuge unterstützten dabei.

Bei der ersten Meldung wurde von der Sparkassenfiliale in Porz ausgegangen, daher war auch die Löschgruppe Urbach alarmiert. Nachdem klar wurde, dass sich die Einsatzstelle in Wahn befand rückte auch die Einheit aus Urbach nach Wahn aus.

Wir unterstützen beim Aufbau der Wasserversorgung und überbahmen die Brandbekämpfung im Außenbreich durch zweitweise drei C-Strahlrohre, während weitere Trupps zum Gebäude vordrangen. Dies gestaltete sich durch die Bebauung und starken Bewuchs schwierig.

Nachdem nur noch Nachlöscharbeiten durchzuführen waren konnten wir gegen 4:30 Uhr den Einsatz beenden.

Die Pressemeldung der Feuerwehr Köln:

Am frühen Montagmorgen brannte eine ehemalige Diskothek auf dem Ruppertgelände in Wahn vollständig aus. Die ersten Notrufe erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln in der Nacht um 1 Uhr. Die erstalarmierten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Porz konnten schon auf der Anfahrt heftigen Feuerschein wahrnehmen und erhöhten daraufhin die Alarmstufe auf “FEUER2”, so dass neben der Freiwilligen Feuerwehr auch ein zweiter Löschzug nach Wahn ausrückte.

Es brannte eine seit vielen Jahren stillgelegte Diskothek auf einer Fläche von circa 25 mal 10 Metern. Die Zugänglichkeit zum Objekt gestaltete sich sehr schwierig, weil es durch Baum- und Buschwerkbewuchs völlig zugewuchert war. Erst durch den Einsatz von drei Motorkettensägen konnte der Eingangsbereich freigelegt werden. Erster Einsatzschwerpunkt war der Schutz des benachbarten 4-geschossigen Gebäudes, weil durch die Wärmestrahlung bereits einige Fenster beschädigt waren und das Feuer überzugreifen drohte. Zum Schutz des Nachbargebäudes und für die Löscharbeiten waren zwei Wenderohre von Drehleitern, ein Monitor von einem Tanklöschfahrzeug sowie vier C-Rohre im Einsatz. Während des Einsatzes konnte eine 20 Kilogramm schwere Gasflasche aus dem Inneren der ehemaligen Diskothek geborgen werden.

Es kam zu keinem Personenschaden. Zur Brandursachenermittlung hat die Polizei die Arbeit aufgenommen. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 50 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen von den Feuerwachen Porz, Ostheim, Deutz, Innenstadt und Weidenpesch, von den Löschgruppen Wahn und Urbach der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Ferienfreizeit 2017 der Jugendfeuerwehr Wahn-Heide-Lind

Vom 23.08. bis zum 26.08. fand auch dieses Jahr wieder eine Ferienreise unserer Jugendfeuerwehr  statt. Ziel war diesmal das Ferienheim Winnau bei Mengerskirchen im Landkreis Limburg-Weilburg.

Den Mittwochnachmittag verbrachten wir mit der Einrichtung unserer Zimmer und der Erkundung des Geländes.

Am Donnerstag stand der Besuch im Besucherbergwerk Grube Fortuna in Solms-Oberbiel an. Mit Fahrstuhl und Grubenbahn fuhren wir in zwei Gruppen in  den Berg ein. Durch die erhaltenen Arbeitsgeräte konnte uns in den Strecken sehr eindrucksvoll die Arbeiten und die damit verbundenen Belastungen vorgeführt werden. Aufgrund ihrer Größe war der Einsatz von großen Maschinen hier nicht wirtschaftlich sodass bis zur Schließung der Anlage 1983 noch viel Handarbeit erforderlich war. Für uns heute kaum vorstellbar unter welchen Bedingungen hier gearbeitet wurde!

Nach diesen, auch für normale Besucher zugängliche Bereiche, ging es für uns über steile und enge Wege direkt in ehemalige Abbaubereiche. Interessant war auch der Hinweis, dass die ehemalige Grube heutzutage nur erhalten werden kann, weil das eintretende Wasser als Trinkwasser für die Stadt Wetzlar genutzt wird und daher permanent abgepumpt wird. Andernfalls würde die gesamte Anlage in kurzer Zeit „Absaufen“.

Nach der Führung besichtigten wir noch das Maschinenhaus, die die Aufzuganlage der Grube steuert, auch heutzutage erfolgt das immer noch durch einen Maschinenführer persönlich.

Am späten Nachmittag nutzten wir kurzfristig das beständige Wetter für den Besuch eines Badesees.

Am späten Abend stand dann die traditionelle Nachtwanderung an, für uns als „Städter“ immer wieder ungewohnt wie Still und Dunkel es auf dem Land wird.

Freitagmorgen stand das nächste und auch letzte Highlight an: Eine Kanutour auf der Lahn von Weilburg bis nach Aumenau. Die Strecke betrug etwa 12 Flusskilometer. Besonders zu erwähnen ist die Passage von Europas einzigartigem Schiffstunnel mit anschließender Doppelschleuse.

Das Wetter zeigte sich von seiner Besten Seite, sodass das Kentern mehrerer Kanus während der Fahrt leicht zu verschmerzen war. Beim Kentern zeigte sich auch eindrucksvoll was für eine starke Strömung in einem doch recht ruhig erscheinenden Gewässers herrscht. Wir waren jedenfalls sehr froh mit Schwimmwesten ausgerüstet zu sein. Wir waren fast sieben Stunden auf der Lahn unterwegs, sodass am Abend alle ziemlich geschafft waren.

Als wir zum Abschluss der Fahrt unseren Grill anwerfen wollten gab es leider doch noch Gewitter, sodass wir doch die Bratpfannen nutzen mussten.

Am Samstag stand nach dem Packen und Aufräumen dann letztendlich die Heimfahrt an. Gegen 13 Uhr waren wir wieder zurück in heimischen Gefilden.

Vielen Dank gilt Lisa T. die uns kurzfristig als weibliche Betreuerin unterstützte und den Löschgruppen Brück, Holweide und Rodenkirchen deren Mannschaftstransporter wir nutzen durften, sowie Peter Kohl der die ganzen Fahrzeugersuchen organisierte.

Atemschutztechnik für die Jugendfeuerwehr

Üben wie die Großen: Nach Monaten der Bau- und Planungszeit konnte die Jugendfeuerwehr Wahn-Heide-Lind nun ihre neuen Atemschutzgeräte in Empfang nehmen.

Aktuell sind drei Gerätesätze fertig, zwei weitere befinden sich im Bau. Mit der neuen Ausrüstung können wir nun noch viel besser wie die “Großen” üben, sei es bei Brandeinsätzen oder Gefahrgutlagen.

Um dem Kinder- und Jugendschutz gerecht zu werden bestehen die Flaschen aus Kunststoff, bei den Atemschutzmasken wurden sämtliche Atemwiderstände entfernt. Trageplatten und Bebänderung stammen von ausgemusterten Geräten der Feuerwehr Köln, die Masken sind gebraucht erworben. Die orangenen Schutzanzüge sind eigentlich Einweg-Anzüge.

Kleine Märkchen für die Atemschutzüberwachung sind ebenfalls vorhanden.

Hersteller der Geräte waren die Jugendwarte der Löschgruppe, Kosten wurden von der Löschgruppe, der Jugendfeuerwehr und privat übernommen. In den kommenden Wochen erfolgt die “Einweisung” der Mitglieder der Jugendfeuerwehr um die Geräte im Einsatz auch korrekt und sicher einsetzen zu können.

Einsatz 41/2016 – SCHAUM

Am Dienstag, den 4. Oktober befanden sich zwei Kräfte der Löschgruppe gerade auf dem Rückweg einer Materialfahrt, als die Löschgruppe gegen 10:19 Uhr in einen bereits laufenden Einsatz alarmiert wurde. 

Auf der Bundesautobahn 4 hatte sich zwischen dem AK Gremberg und dem Dreieck Heumar ein schwerer Unfall ereignet, bei dem ein Gefahrgut-LKW beteiligt war. Dessen Aufbau hatte Leck geschlagen.

Um zu verhindern, dass sich der austretende Stoff entzünden konnte wurde durch die Einsatzleitung die großflächige Einschäumung der Einsatzstelle angeordnet. In diesem Zuge wurde die Schaummittelkomponente der Feuerwehr Köln alarmiert, womit auch wir in den Einsatz genommen wurden.

Da sich unser Löschgruppenfahrzeug wegen eines kleineren technischen Defektes in der Werkstatt befand, rückten die Kräfte der Löschgruppe Wahn mit dem Mannschaftstransportfahrzeug aus.

Vor Ort wurde mittels des Abrollbehälter-Schaum und der Besatzung des transportierenden Wechselladerfahrzeuges die Schaummittelversorgung eines Pulvertanklöschfahrzeuges (PTLF) sichergestellt. Dieses Fahrzeug versorgte ein weiteres Tanklöschfahrzeug mit Schaummittel-Wasser-Gemisch, welches zur Erzeugung des Schaumteppiches diente.

Nach einer Neuordnung der Einsatzstelle wurde letztgenanntes Tanklöschfahrzeug mit neuem Schaummittel versorgt, da dessen Schaumtank in der Anfangsphase des Einsatzes geleert wurde.

Im weiteren Einsatzverlauf musste Gerät zu Schaumzerstörung vorgenommen werden um einer Fachfirma die Entsorgung von kontaminiertem Löschwasser zu ermöglichen.

Für den Verlauf der Bergungsarbeiten musste zwar weiterhin ein Schaumangriff aufrecht erhalten werden, jedoch konnte dies ohne die Unterstützung der Schaummittelkomponente erfolgen, sodass unsere Maßnahmen zurückgenommen werden konnten und wir aus dem Einsatz entlassen werden konnten.

Gegen 18:20 Uhr waren wir wieder einsatzbereit in unserer Unterkunft in Wahnheide.

Anbei die offizielle Information der Berufsfeuerwehr Köln

Am heutigen Vormittag wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln gegen 10:00 Uhr über den Notruf 112 zu einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB 4, in Fahrtrichtung Olpe, zwischen dem Kreuz Gremberg und dem Autobahndreieck Heumar informiert. 
Daraufhin wurden durch die Leitstelle Kräfte der Feuerwachen Marienburg, Deutz, der Rettungshubschrauber Christoph 3 und der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Köln alarmiert. Auf Grund des auftretenden Rückstaus wurde die Anfahrt für die Einsatzkräfte erschwert. 
Die ersten Erkundungsergebnisse lieferte der schnell eintreffende Rettungshubschrauber Christoph 3 aus der Luft und informierte den auf der Anfahrt befindlichen Einsatzleiter über einen schweren Verkehrsunfall mit der Beteiligung von mindestens einem PKW und einem Gefahrgut LKW. Deswegen wurden weitere Einsatzkräfte, darunter die Gefahrguteinheit der Feuerwache Ostheim, nachalarmiert. 
Die genaue Erkundung ergab: 
Am Unfall beteiligt waren drei LKW, einer davon beladen mit Dieselkraftstoff und Heizöl, und zwei PKW – in einem war die Fahrerin eingeklemmt. Der Anhänger des Gefahrgut LKW wurde durch den Unfall auf die Seite gestürzt und das Zugfahrzeug ist Leck geschlagen. Aus dem Zugfahrzeug ergoss sich Dieselkraftstoff aus dem Transporttank auf die Fahrbahn. 
Zunächst wurde zum Schutz vor unbeabsichtigtem Entzünden die Fahrbahn mit Löschschaum abgedeckt. Das dazu benötigte Wasser wurde durch Tanklöschfahrzeuge und eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken bereitgestellt. Durch die Einsatzkräfte wurden zeitgleich die Rettung der eingeklemmten Fahrerin aus dem PKW eingeleitet, die medizinische Versorgung des verletzten Fahrers des Gefahrgut LKW und die Versorgung von 3 leicht verletzten Personen durchgeführt. Danach wurde der ausgetretene Dieselkraftstoff eingedämmt und das Leck verschlossen. Die schwer verletzte Fahrerin des PKW wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 3 in ein Krankenhaus der Maximalversorgung geflogen. Der LKW Fahrer und die drei leicht verletzten Personen wurden in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. Zur Gefahrenabwehr wird zurzeit der Dieselkraftstoff in ein Transportfahrzeug umgepumpt und im Anschluss der umgekippte Gefahrgut-Anhänger durch den Feuerwehrkran im Gefahrenbereich aufgerichtet. Zur Beseitigung der Umweltgefahren unterstützen Mitarbeiter der Werkfeuerwehr Currenta und der unteren Wasserbehörde die Tätigkeiten der Feuerwehr. 
Am Einsatz beteiligt sind die Feuerwachen Marienburg, Deutz, Ostheim, Porz, Innenstadt, Ehrenfeld, Weidenpesch, der Führungsdienst der Branddirektion und Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Köln aus Lövenich, Worringen, Wahn, Zündorf, Urbach, Flittard, Heumar und Dünnwald mit insgesamt 150 Einsatzkräften. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Löschgruppen Roggendorf, Eil, Libur, Rodenkirchen und Longerich besetzen die durch den Einsatz unbesetzten Feuerwachen der Berufsfeuerwehr.

Einsatz 39/2016 – FEU 4

Am Morgen des 23. Septembers wurde unsere Löschgruppe gegen 6:48 Uhr zu einem Brand in einem Gewerbepark in Wahn alarmiert. Ein Kamerad wurde leicht verletzt, konnte aber nach ambulanter Versorgung im Krankenhaus wieder schnell entlassen werden.

Die Pressemitteilung der Feuerwehr Köln:

Feuer in einem Gewerbepark – ein Brandtoter

Ein Anrufer teilte der Leitstelle der Feuerwehr Köln heute Morgen, 23.09.2016, gegen Viertel vor sieben Uhr mit, dass er eine Rauchentwicklung aus einem Betrieb eines Gewerbeparks an der Wilhelm-Ruppert-Str. in Porz-Wahn wahrnehme.
Dieser Einsatz entwickelte sich über die dann folgenden Stunden zu einem umfangreichen Feuerwehreinsatz, bei welchem auch eine leblose Person in einem vom Feuer betroffenen Gewerbebetrieb vorgefunden wurde.
Die Feuerwehr Köln ist derzeit mit über 100 Kräften noch an der Einsatzstelle tätig – die Einsatzdauer ist noch ungewiss.

Nachdem die mit Voralarm alarmierten Kräfte der zuständigen Feuerwache Porz wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintrafen, erkannten sie eine Rauchentwicklung aus einem etwa 15 m x 80 m großen Gebäudekomplex, welcher durch mehrere Handwerksbetriebe genutzt wird. 
Die Ausdehnung des Gebäudes und die kompakte Rauchentwicklung veranlassten den ersteintreffenden Einsatzleiter zu einer Erhöhung der Alarmstufe. Daraufhin wurde ein weiterer Löschzug der Berufsfeuerwehr und weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr hinzualarmiert.
Während dessen begaben sich erste Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung in das Gebäude. Ein Trupp fand beim Vorgehen in eine der Gewerbehalle nach wenigen Metern den leblosen Körper einer männlichen Person.
Der sofort hinzugezogene Notarzt konnte leider nur noch den Tod dieser Person feststellen. Weiterhin verletzte sich ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr leicht und wurde zur weiteren ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus transportiert, welches er zwischenzeitlich nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. 
Die Brandbekämpfungsmaßnahmen gestalten sich sehr schwierig. Insbesondere in den Deckenbereichen des Altbaukomplexes haben sich Glutnester festgesetzt, welche nur erreichbar sind, indem die Dachhaut von oben mit speziellen Sägen geöffnet wird. 
Während der Brandbekämpfungsmaßnahmen zündete der Dachbereich eines anliegenden Betriebes durch, so das kurzzeitig eine mächtige schwarze Rauchwolke über Porz aufstieg. 
Sofort wurde die Alarmstufe erhöht, zwei weitere Löschzüge und eine Meßeinheit angefordert, welche die Rauchausbreitung und die mögliche hiermit verbundene Wirkung kontrollieren sollte. 
Die Brandausbreitung konnte jedoch durch die schnelle Intervention eingedämmt werden, so dass die eingesetzten Messfahrzeuge keine Feststellungen machen konnten – bis auf geringe geruchliche Einschränkungen im Nahbereich der Brandstelle.

Derzeit laufen die Einsatzmaßnahmen vor Ort noch – die Einsatzdauer ist ungewiss, wird aber sicher noch einige Stunden in Anspruch nehmen.

Die Brandursache und die Umstände, die zum Tode der Person führten, werden durch die Polizei ermittelt.

Derzeit befinden sich über 100 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Die Kräfte kommen von der Freiwilligen Feuerwehr Heumar, Wahn, Urbach, Libur, Eil, Worringen und dem Fernmeldedienst sowie der Berufsfeuerwehr von den Feuerwachen Porz, Ostheim, Marienburg, Innenstadt, Deutz, Weidenpesch und Lindenthal.
Die verwaisten Feuerwachen Porz, Ostheim und Lindenthal werden durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus Brück, Esch, Langel und Zündorf besetzt, so dass der Grundschutz in den jeweiligen Wachbezirken der Stadt sichergestellt ist.

Einsatz 38/2016 – SCHAUM

Am Samstag, den 17.09. wurden wir um 12:36 Uhr im Rahmen unserer Sonderaufgabe in die Altstadt Nord alarmiert. Dort war es zu einem Brand in einer ehemaligen Brauerei gekommen. Die Einsatzleitung entschloss sich den Brand mittels dem Flexi-Foam-Systems zu bekämpfen, da eine direkte Brandbekämpfung nicht möglich war.

Daraufhin wurde die Schaummittelkomponente der Feuerwehr Köln angefordert, bestehend aus dem Abrollbehälter SCHAUM, dem Anhänger SCHAUMLOGISTIK und den Löschgruppen Wahn und Zündorf.

Vorgesehen war das Flexi-Foam-System über eine Drehleiter vom Dach aus einzusetzen und dabei den Löschschaum durch Öffnungen in der Dachhaut in den Brandraum fließen zu lassen. Aufgrund von nur drei kleinen Öffnungen im Dach konnte das System dort doch nicht eingesetzt werden, sodass durch zwei kleinere Öffnungen mittels Mittelschaumrohren Löschschaum in den Brandraum eingebracht wurde. Durch eine dritte Öffnung wurde der Löscherfolg kontrolliert.
Der Zugang und die Löschmittelversorgung zum Dach erfolgten dabei über eine Drehleiter, die Zumischung von Schaummittel erfolgte über eine der zwei mobilen Druckzumischanlagen.
Nachdem der Brand weitestgehend gelöscht war konnten wir gegen 17:30 Uhr aus dem Einsatz entlassen werden.

Ferienfreizeit 2016 der Jugendfeuerwehr Wahn-Heide-Lind

Nachdem wir in den vergangenen beiden Jahren unsere Ferienreise in den Herbstferien durchgeführt hatten, begaben wir uns dieses Jahr in den Sommerferien auf den Weg.

Ziel der diesjährigen Fahrt vom 17.08. bis 20.08. war die Stadt Kassel im nördlichen Hessen. Um 13 Uhr starteten wir von Wahnheide aus. Als Unterkunft diente wieder ein Selbstversorgerhaus, sehr schön gelegen in Niestetal auf dem dem Rücken eines Berges. Von dort hatte man eine wunderbare Aussicht auf Kassel. Am ersten Abend wurde gemeinsam gegrillt.

Am Donnerstag, den 18. August stand vormittags die Besichtigung eines Wein- und Luftschutzbunkers unter dem Weinberg in Kassel auf dem Programm. Ein Mitarbeiter der Feuerwehr Kassel führte uns durch den weitläufigen Bunker und konnte viel zur Geschichte des Bauwerks erzählen.

Da wir sehr gutes Wetter hatten entschieden wir uns am Nachmittag zu einem Ausflug in das benachbarte Naturfreibad in Niestetal, wo wir den restlichen Tag verbrachten.
 

Am Freitag, den 19. August machten wir uns morgen auf den Weg zum Wahrzeichen von Kassel: Dem Herkules. Aber bevor der schweißtreibende Aufstieg über ungefähr 700 Treppenstufen begann, besuchten wir die im Schloßpark Wilhelmshöhe gelegene Löwenburg. Nach einer einstündigen Führung dort machten wir uns auf den Weg bergauf. Leider konnten wir die regelmäßigen Wasserspiele nicht bestaunen (diese finde nur Mittwochs sowie Sonn- und Feiertags statt) und die aktuell stattfindenden Bauarbeiten störten etwas die imposante Anlage. Dennoch nahmen wir den Gipfelsturm in Angriff.

Von der Plattform des Herkules ungefähr 250m über Kassel genossen wir den weitreichenden Ausblick über die Stadt und die Umgebung.

Da wir am Nachmittag noch freie Zeit hatten (dieses Jahr haben wir das Programm bewusst etwas kleiner gehalten) besuchten wir noch einmal das Naturfreibad.

Am Samstagmorgen stand dann auch schon wieder die Heimreise an. Nachdem die Unterkunft gereinigt und das Gepäck verstaut war machten wir uns um 10:30 Uhr auf den Weg gen Westen und erreichten gegen 15:30 Uhr wieder Köln.

Wir danken den Löschgruppen Porz-Langel, Libur und Eil für die ausgeliehenen MTF.