Überörtliche Hilfeleistungen nach schwerem Unwetter in Erftstadt

Am Morgen des 18.07.2021 haben wir uns gemeinsam mit den Löschgruppen Eil, Longerich und Porz-Langel auf der Feuer- und Rettungswache 8 in Köln-Ostheim getroffen um von hier aus gesammelt nach Erftstadt aufzubrechen.

In Erftstadt haben sich die Kölner Einheiten auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes gesammelt und es hat eine kurze Lageeinweisung gegeben. Die Löschgruppen Eil, Longerich und Porz-Langel wurden direkt zu den Einsatzstellen geschickt um die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte abzulösen. An den Einsatzstellen haben Löschgruppen der Feuerwehr Köln seit dem Vortag durchgearbeitet. Wir sind mit LF-KatS und MTF auf Weisung unseres Einsatzleiters vorerst im Bereitstellungsraum als mobile Einheit zurückgeblieben.

Einsatz 87/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER
⏱ Alarmierung18.07.2021,
09:47 Uhr
📍 EinsatzstelleMichael-Schiffer-Weg,
Erftstadt-Lechenich
🚒 EinheitenERF 13 HLF20 01,
K 10 ELW1 02,
K 47 LF20KatS 01,
K 47 MTF 01,
K 67 LF10 01,
K 84 Dekon-P 01,
K 85 LF10 01,
K 85 MTF 01,
K 97 LF10 01,
W EE4 KTW 01
W EE4 KTW-B 01

Den ersten Einsatz erhielten wir durch die Einsatzabschnittsleitung um 9:47 Uhr. Wir wurden zur Unterstützung der Kölner Einheiten in den Michael-Schiffer-Weg nach Erftstadt-Lechenich geschickt.

Zunächst haben wir die Löschgruppen Eil und Longerich bei Aufräumarbeiten in einem Seniorenheim unterstützt. Anschließend haben wir einen Keller eines Einfamilienhauses und den Keller eines Bürogebäudes ausgepumpt.

Wir sind von der Hilfsbereitschaft der Menschen vor Ort wirklich beindruckt gewesen! Das ist ein erstklassiger Zusammenhalt den wir uns in dieser Form auch in Köln öfter wünschen würden.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Einsatz 88/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER
⏱ Alarmierung18.07.2021,
15:58 Uhr
📍 EinsatzstelleKampstraße,
Erftstadt-Dirmerzheim
🚒 EinheitenERF 06 LF10 01,
ERF 06 MTF 01,
K 10 ELW1 02,
K 47 LF20KatS 01,
K 47 MTF 01,
K 85 MTF 01,
K 97 MTF 01,
K 97 AH-L 01

Wir wurden um kurz vor 16 Uhr durch unseren Einsatzleiter von der Einsatzstelle in Lechenich abgezogen und nach Dirmerzheim geschickt. Das MTF ist bereits voraus gefahren und deutlich vor dem LF-KatS an der Einsatzstelle angekommen. Vor Ort wurden wir dann wieder durch unseren Einsatzleiter abbestellt. Unser LF-KatS konnte deshalb noch auf der Anfahrt abbrechen.

Einsatz 89/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER
⏱ Alarmierung18.07.2021,
17:02 Uhr
📍 EinsatzstelleDechant-Linden-Weg,
Erftstadt-Liblar
🚒 EinheitenERF 00 KDOW 02,
ERF 04 LF10 01,
ERF 14 HLF20 01,
ERF 14 GW-Mess 01,
ERF 14 RW 01,
K 47 LF20KatS 01,
K 47 MTF 01

Nachdem wir eine kurze Zeit im Bereitstellungsraum verbracht hatten wurden wir in den Dechant-Linden-Weg im Stadtteil Liblar geschickt. Gemeinsam mit anderen Einheiten der Feuerwehr Erftstadt mehrere Keller ausgepumpt. Wir haben mehrere Tauchpumpen und eine Tragkraftspritze eingesetzt. Wir wurden im Einsatzverlauf von der Bereitschaft Horrem des Deutschen Roten Kreuzes aus Kerpen versorgt – Vielen Dank für die leckere Verpflegung!

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Einsatz 90/2021

📟 EinsatzstichwortGASAUST1
⏱ Alarmierung18.07.2021,
19:40 Uhr
📍 EinsatzstelleDechant-Linden-Weg,
Erftstadt-Liblar
🚒 EinheitenERF 14 GW-Mess 01,
K 47 LF20KatS 01,
K 47 MTF 01

Noch während wir im Dechant-Linden-Weg einen Keller ausgepumpt haben wurden wir von mehreren Personen auf ein benachbartes Grundstück aufmerksam gemacht, auf dem es nach Gas gerochen hat.

In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Erftstadt haben wir umgehend das Gelände evakuiert und eine Messung im betroffenen Bereich durchgeführt. Die Messung hat vorerst kein Gas ergeben. Der verständigte Energieversorger hat das Gas abgedreht und die Einsatzstelle wurde wieder an die Hauseigentümer übergeben.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Offizielle Pressemeldung der Feuerwehr Köln

Köln hilft – Einsatzkräfte ins Schadensgebiet entsandt
(Pressemeldung vom 17.07.2021, 15:18 Uhr)

Auf Anforderung der Bezirksregierung Köln hat die Stadt Köln heute Mittag eine „Wasserschadeneinheit Köln“ nach Erftstadt entsandt. Die Einheit, die aus rund 90 ehrenamtlichen Kölner Feuerwehrkräften sowie mehr als 30 Kräften der Johanniter aus Baden-Württemberg besteht, fährt in den Bereitstellungraum Erftstadt, um dort je nach örtlichem Bedarf im Katstrophengebiet eingesetzt zu werden.

Zusätzlich ist ein Patiententransport (PTZ10) der Kölner Hilfsorganisationen und der Mannschaftsbus (M-Bus) der Feuer- und Rettungswache 7 ebenfalls auf dem Weg nach Erftstadt. Dort soll ein Altenheim evakuiert werden.

Auch in Köln läuft die Hilfe weiter: Es wurde Platz und Versorgung für 200 Geflüchtete aus den Katastrophengebieten in Unterkünften der Stadt geschaffen. 123 Geflüchtete wurden in städtischen Einrichtungen und in Hotels untergebracht. 13 pflegebedürfte Personen aus dem Katstrophengebiet sind in den Sozialbetrieben Köln (SBK) untergebracht.

Das Kölner Einsatzgeschehen hat sich inzwischen wieder normalisiert. Die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln haben von Mittwoch bis Freitag insgesamt 3.750 Einsätze mit Bezug zur Unwetterlage absolviert.

Herausgeber:
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Berufsfeuerwehr – Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Lagedienst

3 Tage im Dauereinsatz wegen Sturmtief Bernd — Feuerwehr Köln arbeitet rund 3750 unwetterbedingte Einsätze im gesamten Stadtgebiet ab

Die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind ist am Morgen des 14.07.2021 um 10:07 Uhr zur Wachbereitschaft alarmiert worden. Grund für die Alarmierung war ein erhöhtes Einsatzaufkommen aufgrund des Starkregens. Von dem Zeitpunkt der Alarmierung waren wir bis auf eine kurze Pause in der Nacht von Donnerstag auf Freitag durchgehend im Einsatz. Um unser Einsatzdienstpersonal zu entlasten und unser Löschgruppenfahrzeug durchgehend einsatzbereit zu halten haben wir einen Schichtbetrieb eingerichtet.

Im folgenden berichten wir über Einsätze im Zeitraum 14.07.2021 – 16.07.2021 die wir abgearbeitet haben. Alle Einsätze findet ihr in unserer Einsatzliste 2021.

Einsatz 46/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1
⏱ Alarmierung14.07.2021,
11:00 Uhr
📍 EinsatzstelleFrankfurter Straße,
Köln-Gremberghoven
🚒 Einheiten47 LF20KatS 01

Der zweite Einsatz führte uns unter den Bahnhof Frankfurter Straße in Köln-Gremberghoven. Die Unterführung des Bahnhofes war vollgelaufen und behinderte ein Durchkommen des fließenden Verkehrs.

Die Unterführung wurde zunächst durch uns mittels Fahrzeugpumpe und Tragkraftspritze abgepumpt. Anschließend haben die Stadtentwässerungsbetriebe Köln übernommen. Somit konnten wir zum nächsten Einsatz weiter fahren.

Foto: Robin Hamann / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Einsatz 47/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1
⏱ Alarmierung14.07.2021,
11:00 Uhr
📍 EinsatzstelleSubbelrather Straße,
Köln-Bickendorf
🚒 Einheiten02 ELW1 01,
47 LF20KatS 01,
47 MTF 01,
86 LF10 01,
86 MTF 02,
87 LF10 01,
97 MTF 01,
97 AH-L 01,
98 LF10 01

Von Gremberghoven sind wir dann zur Unterstützung anderer Einheiten nach Bickendorf gefahren. In mehreren Mehrfamilienhäusern sind die Keller durch die Abflüsse vollgelaufen.

Wir sind mit mehreren Tauch- und Schmutzwasserpumpen vorgegangen um den Keller leer zu pumpen. Da wir mit unseren Pumpen den Wasserstand maximal halten und nicht senken konnten wurde die Einsatzstelle vorerst aufgegeben, damit die an der Einsatzstelle befindlichen Einsatzmittel wo anders helfen können.

Im Einsatz waren etwa 30 Einsatzkräfte von den Löschgruppen Brück, Eil, Ensen, Fühlingen und Wahn-Heide-Lind der Freiwilligen Feuerwehr Köln und dem Führungsdienst der Branddirektion.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind
Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Einsatz 55/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER2
⏱ Alarmierung14.07.2021,
23:10 Uhr
📍 EinsatzstelleColonia-Allee,
Köln-Holweide
🚒 Einheiten47 LF20KatS 01

Um 23:10 Uhr wurden wir in die Colonia-Allee zu einem Softwareunternehmen alarmiert. Ein Serverraum im Keller wurde mit Wasser geflutet. Das Wasser drohte einen Sachschaden in nicht unerheblichem Maß zu verursachen.

Neben der bereits verständigten Fachfirma haben wir mit Tauch- und Schmutzwasserpumpe ausgeholfen bis ein unkritischer Wasserstand erreicht war.

Neben dem Wasserschaden im Keller wurde ein Wasserschaden auf dem Flachdach festgestellt. Durch die undichte Dachpappe ist ein geringfügiger Wasserschaden im obersten Stockwerk entstanden. Hier wurde an eine Fachfirma verwiesen.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind
Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Einsatz 57/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER2
⏱ Alarmierung15.07.2021,
02:10 Uhr
📍 EinsatzstelleMarie-Juchacz-Straße,
Köln-Höhenhaus
🚒 Einheiten47 LF20KatS 01,
97 LF10 01,
97 MTF 01,
97 AH-L 01

Auf Nachforderung der Löschgruppe Eil haben wir mit unserem LF-KatS bei einer Einsatzstelle in Höhenhaus unterstützt.

Hier war der Kellerbereich einer Kirche und des anliegendem Pfarrheims geflutet worden. Mit mehreren Tauch- und Schmutzwasserpumpen aus beiden Einheiten, sowie unserer Tragkraftspritze wurde das Wasser abgepumpt.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Einsatz 84/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1
⏱ Alarmierung16.07.2021,
08:20 Uhr
📍 EinsatzstelleVon-Bodelschwingh-Straße,
Köln-Höhenhaus
🚒 Einheiten47 LF20KatS 01,
89 LF10 01

Nach einer Arbeitspause über die Nacht, haben wir uns um 7:30 Uhr wieder einsatzbereit gemeldet und wurden eine knappe Stunde später nach Höhenhaus alarmiert.

In einem Mehrfamilienhaus in der Von-Bodelschwingh-Straße war der großräumige Keller vollgelaufen. Unter Einsatz von drei Tauchpumpen und einer Schmutzwasserpumpe haben wir gemeinsam mit der Löschgruppe Dünnwald den Keller ausgepumpt.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Einsatz 85/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1
⏱ Alarmierung16.07.2021,
13:20 Uhr
📍 EinsatzstelleKurt-Weill-Weg,
Köln-Bocklemünd
🚒 Einheiten47 LF20KatS 01,
86 LF10 01,
89 LF10 01

Von Höhenhaus aus ging es für uns nach Bocklemünd auf Nachforderung der Löschgruppe Fühlingen. Die Löschgruppe Fühlingen war hier bereits länger auf der anderen Straßenseite in einer Jugendeinrichtung tätig.

Wir waren für einen vollgelaufenen Keller in einem Reihenmehrfamilienhaus zuständig auf der anderen Straßenseite. Dieser wurde mittels Tauchpumpe leergepumpt.

Nachdem wir auf unserer Straßenseite mit dem Keller fertig waren haben wir auf der anderen Straßenseite die Löschgruppen Fühlingen und Dünnwald noch unterstützt.

In einer Jugendeinrichtung ist Wasser im Keller eingetreten. Der Keller wurde mittels einer Flachsaugpumpe und vier Tauchpumpen leer gepumpt.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind
Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Offizielle Pressemeldungen der Feuerwehr Köln

Einsätze Dauerregen (Pressemeldung vom 14.07.2021, 11:04 Uhr)
Der Deutsche Wetterdienst warnt für Köln vor extrem ergiebigem Dauerregen bis morgen früh 6 Uhr. Die Feuerwehr Köln beobachtet die Lage und hat sich auf die ausgegebene Unwetterwarnung vorbereitet: In der Leitstelle wurde von Normal- auf Sonderbetrieb umgestellt. Das bedeutet, das 16 von 18 Einsatzdispositionsplätzen (18 Mitarbeiter*innen) besetzt sind, die Einsätze gesammelt und nach Priorisierung abgearbeitet werden. Gleichzeitig wurde bereits der Gesamtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Köln ausgelöst, so dass aktuell stadtweit alle Gerätehäuser besetzt werden. Bisher gibt es 55 wasserbedingte Einsätze im Stadtgebiet. Dazu gehören vollgelaufene Keller, überflutete Unterführungen und in Lövenich muss ein Indoorspielplatz von Wasser befreit werden. Zum Vergleich: Beim Starkregen Anfang Juni hatte die Feuerwehr rund 550 Einsätze in einer Nacht.

180 Einsätze durch Dauerregen (Pressemeldung vom 14.07.2021, 12:27 Uhr)
Die Einsatzzahlen der Feuerwehr Köln stiegen zwischenzeitlich stark an. Allein in der letzten Stunde rückten die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte rund 100 Mal aus. Insgesamt wurden der Feuerwehr bislang 180 wetterbedingte Einsätze gemeldet.
Im Maarweg musste ein Auto aus einer überfluteten Unterführung geborgen werden, vielerorts sind Keller und Straßen vollgelaufen. Verletzt wurde bislang niemand. Einen größeren Einsatz hatte es am Morgen in Lövenich gegeben, wo eine Indoorsportanlage ausgepumpt werden musste. Dort hatte die Entwässerung versagt und Regenwasser ist in das Gebäude eingedrungen. Aktuell sind alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und vereinzelt Einheiten der Berufsfeuerwehr im Einsatz, um die Wasserschäden zu beseitigen.

Anhaltender Dauerregen fordert die Feuerwehr Köln – Deutliche Zunahme an Einsätzen- bislang über 1.700 Einsatzmeldungen (Pressemeldung vom 14.07.2021, 20:23 Uhr)
Die Einsatzzahlen der Feuerwehr Köln steigen seit 17 Uhr wieder deutlich an. Noch am frühen Nachmittag entspannte sich die Einsatzlage vorübergehend. Bislang mussten Einsatzkräfte der Freiwilligen- und Berufsfeuerwehr gut 1.000 wetterbedingte Einsätze abarbeiten. Weitere 700 Einsätze liegen an und werden sukzessive nach vorheriger Priorisierung abgearbeitet. Die Freiwillige Feuerwehr Köln befindet sich seit den Mittagsstunden mit allen verfügbaren Kräften im Dauereinsatz. Neben der Feuerwehr unterstützt aktuell auch das Technische Hilfswerk im Stadtgebiet Köln. Glücklicherweise wurde bis zum jetzigen Zeitpunkt niemand im Zusammenhang mit dem Unwetter verletzt. Einsatzschwerpunkte sind weiterhin vollgelaufene Keller, überspülte Straßen sowie geflutete Unterführungen im gesamten Stadtgebiet. Vereinzelt gibt es umgestürzte Bäume und Astbruch. Die Überflutungen führen vereinzelt zu Straßensperrungen im gesamten Stadtgebiet. Aus Aachen erfolgte am frühen Abend die Anforderung zur Unterstützung bei wetterbedingten Einsätzen. Hierzu wurde eine sogenannte Einsatzbereitschaft alarmiert, welche sich aus Einsatzkräften des Rhein-Erft-Kreises und der Feuerwehr Köln zusammen setzen. Daneben hat der Kreis Ahrweiler die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Köln mit einem Hubschrauber angefordert.  Die Feuerwehr bittet eindringlich den Notruf nur in Notfällen zu wählen! Die Notrufleitungen sind stark belastet, es kommt zu längeren Wartezeiten im Notruf. Bleiben sie in der Leitung und legen sie nicht auf! Aufgrund der Vielzahl von Einsätzen werden die Einsätze derzeit nacheinander abgearbeitet. Auch hier kommt es derzeit zu erheblichen Wartezeiten. Sollte der Einsatz der Feuerwehr nicht mehr erforderlich sein, so bitten wir die Feuerwehrleitstelle entsprechend zu informieren.

Rund 3.000 Einsätze – Strömungsretter retten vier Personen (Pressemeldung vom 15.07.2021, 16:47 Uhr)
Bisher haben die haupt- und ehrenamtlichen Rettungskräfte seit gestern 9 Uhr 2.907 Einsätze absolviert, rund 1.000 sind noch offen. Während sich die Lage in Köln langsam entspannt, leisten die Einsatzkräfte im Umland weiter Hilfe. So konnten vier Vermisste in Erftstadt-Bliesheim durch die Kölner Strömungsretter gerettet werden: Heute Morgen gerieten in Erftstadt zwei Personen ins Wasser. Zwei Feuerwehrleute der örtlichen Feuerwehr wollten Hilfe leisten und gerieten dabei selbst in Not. Alle vier Personen konnten sich an Ästen und Treibgut festhalten. Aus Köln wurden die Strömungsretter mit dem Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle gebracht. Die Einsatzfahrzeuge kamen aufgrund der zerstörten Infrastruktur nicht direkt bis zum Einsatzort. Bei der Rettung musste sich ein Strömungsretter mit einer im Wasser ausharrenden Person mehrere hundert Meter abtreiben lassen, bevor beide mittels Winde in den Hubschrauber gehoben werden konnten. Die weiteren Personen wurden durch Hubschrauber und Rettungsboote gerettet. Die gesamte Rettungsaktion hat rund drei Stunden gedauert, ein Kölner Feuerwehrmann wurde dabei leicht verletzt. Die Kölner Strömungsretter und der Intensivtransporthubschrauber „Christoph Rheinland“ bleiben weiter vor Ort im Einsatz. Die Einsatzschwerpunkte in Köln bleiben weiterhin vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und vollgelaufene Unterführungen. Einheiten des Technischen Hilfswerk unterstützen die Pumparbeiten im Stadtgebiet. Im Einsatz sind 380 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, 150 Kräfte der Hilfsorganisationen, 225 Kräfte der Berufsfeuerwehr und rund 50 Kräfte des THW. Zur Verarbeitung des Einsatzgeschehens, vor allem für die Kräfte, die im Kreis Euskirchen eingesetzt sind, leisten speziell ausgebildete Teams psychosoziale Unterstützung.

Einsätze gehen weiter – noch rund 700 offene Einsatzstellen im Stadtgebiet (Pressemeldung vom 16.07.2021, 10:06 Uhr)
Nach einer kurzen Unterbrechung in der Nacht sind ehren- und hauptamtliche Feuerwehrkräfte wieder stadtweit im Einsatz. Absolviert haben sie bis gestern Abend mehr als 3.000 Einsätze, 718 sind noch offen. Aktuell gibt es fünf Schwerpunkteinsätze in Köln: Die Haltestelle Geldernstraße ist noch meterhoch überflutet, in der von-Bodelschwinghstraße stehen 300.000 Liter in einem Keller, auch die S-Bahnunterführung in der Vitalisstraße ist noch überflutet, in der Sporthochschule Müngersdorf steht ein Technikraum unter Wasser und in der Emmy-Nöthen-Straße ist eine 40 Mal 20 Meter große Fläche etwa ein bis zwei Meter überflutet. Die Freiwilligen Feuerwehren sind in Schichten im Stadtgebiet im Einsatz. Ebenfalls seit gestern sind auch die Auszubildenden der Feuerwehrschule im Einsatz, um vor allem Keller leer zu pumpen. Darüber hinaus wird auch im Umland weiter unterstützt. Im Rhein-Erft-Kreis wurde der Fahrer eines Autos von den Höhenrettern und dem Rüstzug der Kölner Feuerwehr gerettet, dessen Auto auf einer unterspülten Straße verunglückte. Darüber hinaus bleiben die Kölner Strömungsretter weiter in Erftstadt im Einsatz. Allein gestern konnten sie elf Personen aus den überfluteten eingeschlossenen Gebieten retten. Über das Gefahrentelefon gingen seit gestern 10 Uhr rund 1.100 Anrufe ein. Der Notruf wurde seit Mittwoch mehr als 11.500 Mal gewählt. Die Stadt Köln beobachtet die Lage im Umland und prüft weitere Unterstützungsmaßnahmen.

Herausgeber:
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Berufsfeuerwehr – Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Lagedienst

Unruhige Nacht für die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Auch in dieser Nacht blieben wir unseren Betten fern. Zunächst wurden wir zu einem Brandschutzeinsatz nach Wahn alarmiert. Anschließend wurden wir aufgrund des aufziehenden Unwetters zur Wachbereitschaft alarmiert und dann schließlich um kurz nach 1:00 Uhr dem ersten Einsatz im linksrheinischen Stadtgebiet zugeteilt.

Einsatz 32/2021

📟 EinsatzstichwortFEU1
⏱ Alarmierungszeitpunkt19.06.2021, 23:10 Uhr
📍 EinsatzstelleSankt-Sebastianus-Straße, Köln-Wahn

Um 23:10 Uhr alarmierte uns die Leitstelle der Feuerwehr Köln zu einem gemeldeten Feuer auf einem Balkon in den Stadtteil Wahn.

Vor Ort konnte kein Feuer festgestellt werden, weshalb wir nach kurzer Zeit in Bereitstellung wieder einrücken konnten.

Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte von den Feuerwachen Porz und Ostheim, den Löschgruppen Libur und Wahn-Heide-Lind und dem Führungsdienst aus Kalk.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Einsatz 33/2021

📟 EinsatzstichwortSONDER
⏱ Alarmierungszeitpunkt20.06.2021, 01:15 Uhr
📍 EinsatzstelleLöschgruppe Wahn-Heide-Lind

Um 1:15 Uhr alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Köln alle Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Köln um die Gerätehäuser anzufahren und die Einsatzfahrzeuge zu besetzen.

Einsatz 34/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER2
⏱ Alarmierungszeitpunkt20.06.2021, 01:28 Uhr
📍 EinsatzstelleBachemer Straße, Köln-Lindenthal

Um 1:28 Uhr wurde uns dann der erste Einsatz im Stadtteil Lindenthal zugeordnet. In einer Grundschule in der Bachemer Straße hat der Hausmeister einen überfluteten Keller auf etwa 700m² vorgefunden.

Wir sind hier tätig geworden und haben das Wasser soweit möglich abgepumpt und abgeschoben.

Wir waren hier etwa 1,5 Stunden mit beiden Fahrzeugen im Einsatz.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Einsatz 35/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1
⏱ Alarmierungszeitpunkt20.06.2021, 03:05 Uhr
📍 EinsatzstelleSchlenderhaner Straße, Köln-Niehl

Im Anschluss an den Einsatz in Lindenthal wurden wir nach Niehl alarmiert. In einem Reiheneinfamilienhaus hatte ein Anwohner einen mit Wasser vollgelaufenen Keller vorgefunden.

Da die Menge an Wasser zu geringfügig für den Einsatz unserer Pumpen war wurde der Anwohner an eine Fachfirma verwiesen und wir konnten einen weiteren Einsatz übernehmen.

Foto: Lars Jäger / WupperVideo

Einsatz 36+37/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1 + INTERN1
⏱ Alarmierungszeitpunkt20.06.2021, 03:31 Uhr
📍 EinsatzstelleZülpicher Straße, Köln-Neustadt/Süd

In Folge an den Einsatz in Niehl wurden wir in die Neustadt/Süd alarmiert. Im Keller einer Bar auf der Zülpicher Straße haben hat der Betreiber ebenfalls Wasserschäden festgestellt. Da die Wassermengen aber zwischenzeitig wieder auf ein Minimum abgelaufen waren war auch hier kein Tätigwerden unsererseits notwendig.

Während des laufendes Einsatzes wurden wir durch Passanten auf eine hilflose Person aufmerksam gemacht. Details teilen wir an dieser Stelle nicht mit. Die Person wurde nach Betreuung durch die Besatzung des MTF an den Rettungsdienst übergeben, während das LF-KatS bereits den nächsten Einsatzauftrag übernommen hatte.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Einsatz 38/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1
⏱ Alarmierungszeitpunkt20.06.2021, 04:08 Uhr
📍 EinsatzstelleMelissenweg, Köln-Höhenhaus

Der Folgeeinsatz führte uns in den rechtsrheinischen Stadtteil Höhenhaus. Auch hier wurden geringfügige Mengen Wasser festgestellt und die Anwohner wurden an eine Fachfirma verwiesen.

Einsatz 39/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1
⏱ Alarmierungszeitpunkt20.06.2021, 04:31 Uhr
📍 EinsatzstelleBerliner Straße, Köln-Höhenhaus

Unser letzter Einsatz in dieser langen Nacht fand ebenfalls in Höhenhaus statt. In zwei Mehrparteienhäusern stand der Keller ca. einen halben Meter unter Wasser.

Das Wasser wurde mittels Tauchpumpe und Schmutzwasserpumpe abgepumpt und die Einsatzstelle im Anschluss wieder an die Hausbewohner übergeben.

Wir waren hier etwa 1,5 Stunden mit beiden Fahrzeugen im Einsatz und konnten im Anschluss wieder unser Gerätehaus in Wahnheide anfahren.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Offizielle Pressemeldung der Feuerwehr Köln

Unwetter mit Starkregen – viele Einsätze für die Feuerwehr

In der heutigen Nacht war Köln ab ca. 1:00 Uhr von einem Unwetterereignis mit Starkregen betroffen. In der Leitstelle Köln erhöhte sich schlagartig die Anzahl der zu bearbeitenden Notrufe. Diese hatten ihren Schwerpunkt in den Stadtbezirken Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes und Chorweiler. Hauptsächlich handelte es sich bei den Notrufen um Wasserschäden, die aufgrund von Kanalrückstau verursacht worden. Insgesamt wurden 244 witterungsbedingte Einsätze bewältigt.

Neben den Einheiten der Berufsfeuerwehr waren alle Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr zur Beseitigung der Schäden bis ca. 7:00 Uhr am heutigen Sonntagmorgen im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

In der Zeit zwischen 07:00 Uhr und 16:30 Uhr kam es zu 75 weiteren Einsätzen, die dem Unwetter der letzten Nacht geschuldet waren. Auch hierbei handelte es sich überwiegend um Wasserschäden sowie wenige Sturmschäden. Insgesamt belaufen sich die unwetterbedingten Einsätze bis 16:30 Uhr somit auf eine Anzahl von 319.

Herausgeber:
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Berufsfeuerwehr – Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Lagedienst

Erhöhtes Einsatzaufkommen durch ein Unwetter mit Starkregen im Kölner Norden

Am gestrigen Freitag zog gegen 19:30 Uhr ein Unwetter mit Starkregen über den Kölner Norden. Betroffen waren vor allem die linksrheinischen Stadtteile rund um Chorweiler. Bis 22:00 Uhr wurden der Leitstelle bereits 550 unwetterbedingte Einsätze gemeldet.

Einsatz 21/2021

📟 EinsatzstichwortSONDER
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 20:12
📍 EinsatzstelleLöschgruppe Wahn-Heide-Lind

Aufgrund eines Unwetters kam es im Kölner Norden in einigen Stadtteilen zu unwetterbedingten Einsätzen. Um 20:12 Uhr alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Köln alle Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr zum Besetzen der Fahrzeuge an ihre jeweiligen Feuerwehrgerätehäuser.

Einsatz 22/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER3
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 20:28 Uhr
📍 EinsatzstelleMattlenerweg, Köln-Seeberg

Der erste Einsatz führte uns in den linksrheinischen Stadtteil Seeberg im Stadtbezirk Chorweiler. Die Anfahrt dauerte etwa 30 Minuten. Vor Ort haben wir 12 unter Wasser stehende Keller vorgefunden. Nur ein Haus in der gesamten Hausreihe hatte kein Wasser im Keller.

Da es sich bei den meisten Kellern um zu geringe Mengen für eine Tauchpumpe gehandelt hat und wir auf unserem Fahrzeug keinen Wassersauger mitführen, haben wir die Anwohner*innen an Fachfirmen verwiesen und sind nur bei zwei Kellern tätig geworden in denen das Wasser 30cm und 60cm tief stand. Außerdem haben wir den Ablauf der Häuserreihe freigelegt, welcher verstopft war.

Einsatz 23/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER2
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 21:53 Uhr
📍 EinsatzstelleStuttgarter Straße, Köln-Bilderstöckchen

Im Anschluss an den Einsatz im Mattlenerweg wurden wir in den Stadtteil Bilderstöckchen alarmiert. In der Stuttgarter Straße hat ein Kölner die Feuerwehr gerufen, weil er ca. 50cm Wasser im Keller stehen hat.

Wir konnten den Einsatz auf der Anfahrt abbrechen.

Einsatz 24/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER2
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 22:01 Uhr
📍 EinsatzstelleHeinrich-Billstein-Straße, Köln-Seeberg

Nachdem wir den vorherigen Einsatz abbrechen konnten ging es weiter in die Heinrich-Billstein-Straße in Seeberg. Hier meldete ein Anwohner der Feuerwehr eine auf 50cm geflutete Tiefgarage in einer Größenproportion von ca. 200m².

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle konnten wir feststellen, dass es sich um ca. 30cm Wasserstand handelte und das Wasser durch verstopfte Abläufe nicht ablaufen konnte. Gemeinsam mit der Löschgruppe Worringen haben wir die Abläufe freigelegt und zwei Tauchpumpen, sowie eine Schmutzwasserpumpe vorgenommen.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind
Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Einsatz 25/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 22:55 Uhr
📍 EinsatzstelleGertrud-Bollenrath-Straße, Köln-Volkhoven/Weiler

Kaum hatten wir den Status 1 gegeben und der Leitstelle symbolisiert, dass wir verfügbar für einen neuen Einsatz sind, so ertönten auch die digitalen Meldeempfänger wieder und alarmierten uns in den Stadtteil Volkhoven/Weiler. In einem Einfamilienhaus ist ein Kriechkeller mit Wasser vollgelaufen.

Für uns war hier keine Tätigkeit gegeben und der Hauseigentümer wurde an eine Fachfirma verwiesen.

Einsatz 26/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 23:10 Uhr
📍 EinsatzstelleEdmund-Richen-Straße, Köln-Esch/Auweiler

Ein weiterer Alarm führte uns in die Edmund-Richen-Straße im Stadtteil Esch/Auweiler, den es besonders schwer durch das Unwetter getroffen hatte. Eigentlich waren wir hier zu einem Reiheneinfamilienhaus alarmiert worden in dem Wasser im Keller stand. Bei Eintreffen stellte sich heraus dass aber auch die umliegenden Gebäude mit Wasser vollgelaufen sind.

Wir haben hier insgesamt drei Keller leer gepumpt und bei zwei weiteren Gebäuden eine Sichtung durchgeführt. Bei den Sichtungen handelte es sich in beiden Fällen um geringfügige Mengen Wasser, weshalb wir hier an eine Fachfirma verwiesen haben.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei einer Anwohnerin bedanken, die uns mit Keksen versorgt hat.

Einsatz 27/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 23:46 Uhr
📍 EinsatzstelleAndreasstraße, Köln-Esch/Auweiler

Als wir in der Edmund-Richen-Straße die Pumparbeiten beendet hatten, haben wir kurz mit der Besatzung der Löschgruppe Urbach Rücksprache gehalten, welches in eine Seitenstraße der Edmund-Richen-Straße, die Andreasstraße, alarmiert wurde.

Die Löschgruppe Urbach hatte an ihrer Einsatzstelle einen vollgelaufenen Garten von etwa 700m² vorgefunden, von dem das Wasser in die umliegenden Gebäude abgelaufen war. Da wir für diese Einsatzstelle das bessere Equipment mitführen wurde die Einsatzstelle kurzer Hand an uns übergeben und die Löschgruppe Urbach konnte weitere Einsatzstellen anfahren.

Wir haben an der Einsatzstelle mit Unterstützung des Umweltschutzdienstes zwei Tragkraftspritzen vorgenommen und den Garten ausgepumpt, wodurch ein Nachlaufen des Wassers in die Keller der umliegenden Gebäude verhindert werden konnte. In dem Garten befand sich ein Hühnerstall welcher ebenfalls überflutet wurde. Die Hühner konnten durch die Anwohner eigenständig in Sicherheit gebracht werden.

Während der laufenden Pumparbeiten wurden wir von weiteren Anwohnern angesprochen, dass auch ein Keller auf der gegenüberliegenden Straßenseite unter Wasser stehen würde. Nach erster Sichtung wurde ein bis unter die Etagendecke vollgelaufener Keller festgestellt. Der Keller wurde mittels Tauchpumpe und Schmutzwasserpumpe ausgepumpt.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Nach 9 Stunden im Einsatz…

… haben wir noch schnell in Ossendorf getankt und konnten dann auf Anweisung der Leitstelle wieder unser Feuerwehrgerätehaus in Wahnheide anfahren , wo wir unsere Einsatzbereitschaft wieder hergestellt haben. Um etwa 5:00 Uhr konnten wir in unsere Betten hüpfen. Die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind war mit LF20-KatS, MTF und 11 Einsatzkräften im Einsatz.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Neues Löschgruppenfahrzeug für die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Am 24. März 2021 konnte eine Delegation der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind ein neues Löschgruppenfahrzeug am Werkstattzentrum der Feuerwehr Köln in Empfang nehmen. Das neue Löschgruppenfahrzeug ist ein vom Land Nordrhein-Westfalen beschafftes Einsatzmittel für den Katastrophenschutz. Betrieben und Bewirtschaftet wird das Fahrzeug von der Feuerwehr Köln, welche sich dazu entschieden hat das Fahrzeug der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind zuzuteilen.

Nach 25 Jahren im Dienst für die Bürgerinnen und Bürger von Wahn, Wahnheide und Lind konnte das alte Löschgruppenfahrzeug bei uns außer Dienst gestellt werden. Zukünftig wird das Fahrzeug als Einsatzreserve der Freiwilligen Feuerwehr und zu Ausbildungszwecken bei der Löschgruppe Fernmeldedienst verwendet.

„Im Vergleich zu unserem alten Fahrzeug ist das ein Quantensprung der Technik“ sagt Guido Bock, der Stellvertretende Löschgruppenführer und Verantwortliche für die Fahrzeugübernahme. Neben der üblichen Ausrüstung für Löschgruppenfahrzeuge findet sich jede Menge moderne Technik auf dem Fahrzeug wieder. Von einem leistungsstarken Stromaggregat, über eine Schmutzwasserpumpe und spezielle Vegetationsbrandbekämpfungsausrüstung, bis hin zu einem ausfahrbaren Lichtmast auf dem Dach. Auch ist das Fahrzeug speziell für die Wasserförderung ausgerüstet und bringt Schlauchmaterial von bis zu 600 Metern an die Einsatzstellen mit. Das Fahrzeug ist dank seines Fahrgestells hoch geländegängig und kann Wassertiefen von bis zu 0,9 Metern durchfahren.

Mehr zu dem neuen Löschgruppenfahrzeug finden Sie hier.

Erhöhtes Einsatzaufkommen durch mehrere Brände im Einsatzgebiet

+++ ZEUGENSUCHE +++ ZEUGENSUCHE +++ ZEUGENSUCHE +++

Das Kriminalkommissariat 15 der Polizei Köln sucht nach Vandalismusschäden und Brandstiftungen im Ortsteil Wahnheide nach Zeugen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegengenommen.

*** Polizeipressemeldungen vom 08.02.2021 und 11.02.2021 ***

In den vergangenen Tagen wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind sowie andere Einheiten der Kölner Feuerwehr vermehrt zu Brandeinsätzen im Ortsteil Wahnheide alarmiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Sonntag, der 07.02.2021 – Einsatz 02/2021

📟 EinsatzstichwortAUTO 1 (PKW-Brand)
Alarmierungszeitpunkt07.02.2021, 19:32 Uhr
📍 EinsatzortHunoldstraße, Köln-Wahnheide

Am Sonntagabend wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind in die Hunoldstraße zu einem PKW-Brand alarmiert.

Vor Ort brannte ein abgestellter Opel Meriva auf einem Parkplatz. Das ersteintreffende Löschfahrzeug der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind löschte das Feuer im Motorraum mittels Schnellangriff ab.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von der Feuer- und Rettungswache Porz und den Löschgruppen Wahn-Heide-Lind und Libur.

Bild: © Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Dienstag, der 09.02.2021 – Einsätze 04-06/2021

📟 EinsatzstichwortFEU 1 (Feuer Alarmstufe 1)
Alarmierungszeitpunkt09.02.2021, 21:10 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Am Dienstagabend wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind dann zu einem gemeldetem Dachstuhlbrand in die Magazinstraße alarmiert.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle konnte die Besatzung des ersteintreffenden Löschfahrzeuges der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind eine starke Verrauchung im Bereich des Dachstuhls feststellen, weshalb die Alarmstufe vorsorglich auf FEU 2 (Feuer – Alarmstufe 2) erhöht wurde. Nach einer weiteren Erkundung durch einen Trupp unter Atemschutz konnte die Alarmstufe auf FEU 1 (Feuer – Alarmstufe 1) zurückgestuft werden. Es brannten Baustoffe an verschiedenen Stellen auf einer Baustelle im Bereich des Dachstuhls.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Porz, Ostheim und Deutz, sowie der Löschgruppen Wahn-Heide-Lind und Libur.

📟 EinsatzstichwortMUELL (Müllbrand)
Alarmierungszeitpunkt09.02.2021, 21:53 Uhr
📍 EinsatzortNeue Heide, Köln-Wahnheide

Noch während die Besatzung des Löschfahrzeuges an der Einsatzstelle Magazinstraße aufgeräumt hatte, erhielt die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind einen Folgeeinsatzauftrag. Unverzüglich machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg zu einem gemeldeten PKW-Brand in der Sportplatzstraße.

Nach ersten Erkundungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle und das Einsatzstichwort auf MUELL (Müllbrand) in der Straße “Neue Heide” korrigiert. Im Innenhof einer Wohnanlage haben zwei Müllcontainer und weiterer Unrat in direkter Nähe zu einer Garage und einem abgestelltem PKW gebrannt. Das Feuer wurde durch einen Trupp unter Atemschutz mittels Schnellangriff abgelöscht.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Ostheim und Deutz, sowie der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

📟 EinsatzstichwortGELFEU (Gelöschtes Feuer)
Alarmierungszeitpunkt09.02.2021, 22:40 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Im Anschluss an den Einsatz in der Straße “Neue Heide” ist das Löschfahrzeug wieder zur Einsatzstelle Magazinstraße gefahren um die Brandnachschau durchzuführen. Vor Ort konnte kein Feuer oder Rauch festgestellt werden.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

Mittwoch, der 10.02.2021 – Einsätze 07-11/2021

📟 EinsatzstichwortFEU 1 (Feuer Alarmstufe 1)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 08:58 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Am gestrigen Mittwochmorgen wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind erneut in die Magazinstraße alarmiert. An der selben Einsatzstelle haben Baustoffe auf einer Baustelle im Dachstuhl gebrannt. Das Feuer wurde mittels mehrerer Kleinlöschgeräte durch die Berufsfeuerwehr gelöscht.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Porz und Ostheim, sowie der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

📟 EinsatzstichwortGELFEU (Gelöschtes Feuer)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 10:30 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Eine Stunde nach Einsatzabschluss ist das Löschgruppenfahrzeug der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind erneut in die Magazinstraße gefahren, diesmal zur Brandnachschau. Es konnte erneut weder Rauch, noch Feuer oder Glutnester festgestellt werden.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

📟 EinsatzstichwortFEU 1 (Feuer – Alarmstufe 1)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 15:36 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Am gestrigen Mittwochnachmittag wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind dann erneut in die Magazinstraße alarmiert. Wieder brannten Baustoffe auf einer Baustelle im Dachstuhl. Die ersteintreffende Berufsfeuerwehr ist zur Brandbekämpfung vorgegangen. Die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind stand in Bereitstellung und konnte dann kurze Zeit später ohne tätig zu werden einrücken.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Porz und Ostheim, sowie der Löschgruppen Wahn-Heide-Lind und Libur.

📟 EinsatzstichwortFEU 1 (Feuer – Alarmstufe 1)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 21:22 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Am gestrigen Mittwochabend wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind dann noch einmal in die Magazinstraße alarmiert. An der selben Einsatzstelle haben wieder Baustoffe auf einer Baustelle im Dachstuhl gebrannt. Diesmal wurde die Brandlast in den Innenhof verbracht und mittels Schwerschaum nachhaltig abgelöscht.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Porz, Ostheim und Deutz, sowie der Löschgruppen Wahn-Heide-Lind und Libur.

Bild: © Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind
📟 EinsatzstichwortGELFEU (Gelöschtes Feuer)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 23:55 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Kurz vor Mitternacht ist das Löschgruppenfahrzeug der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind dann wieder in die Magazinstraße gefahren, diesmal aber nur zur Brandnachschau. Es konnte erneut weder Rauch, noch Feuer oder Glutnester festgestellt werden.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

Einsatz 63/2020 – FEU 3

📟 EinsatzstichwortFEU 3 (Feuer – Alarmstufe 3)
Alarmierungszeitpunkt27.11.2020, 01:50 Uhr
📍 EinsatzortAm Grott, Köln-Lind

Heute Morgen wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind um 1:50 Uhr zu einem bereits laufenden Einsatz im Gewerbegebiet Niederkasseler Straße in Köln-Lind alarmiert.

Um 1:28 Uhr hat die Brandmeldeanlage (BMA) der betroffenen Firma ausgelöst, weshalb ein Löschzug der Berufsfeuerwehr zur Erkundung nach Lind geschickt wurde. Vor Ort hat sich das bestimmungsgemäße Auslösen der BMA bestätigt, die Lagerhalle der betroffenen Firma auf einer Fläche von 3200m² stand in Vollbrand. In der Lagerhalle wurden Seidenblumen, Textilpflanzen und andere Gegenstände vorwiegend aus Plastik gelagert.

Bei Eintreffen der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind an der Einsatzstelle war der erste Auftrag eine Wasserversorgung aufzubauen. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung wurde eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke aus der Niederkasseler Straße aus aufgebaut mit zwei Löschfahrzeugen der freiwilligen Feuerwehr als Verstärker.

Ein Kamerad der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind ist zusammen mit einem Kameraden aus der Löschgruppe Libur zur Außenbrandbekämpfung unter Atemschutz vorgegangen.

Zwei Kameraden der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind wurden als Maschinisten, für das eigene und ein anderes Löschgruppenfahrzeug, eingesetzt. Der Stammmaschinist der Löschgruppe wurde zwischendurch immer wieder durch die Einsatzleitung als Fahrzeugversetzungsdienst für die verschiedensten Einsatzfahrzeuge an der Einsatzstelle eingesetzt.

📟 EinsatzstichwortSCHAUM (Sonderfunktion Schaumlogistik)
Alarmierungszeitpunkt27.11.2020, 02:27 Uhr
📍 EinsatzortAm Grott, Köln-Lind

Im Einsatzverlauf wurden die Löschruppen Wahn-Heide-Lind und Zündorf im Rahmen ihrer Sonderfunktion “Schaumlogistik” alarmiert. Im Einsatzverlauf wurden beide Flexi-Foam-Systeme mittels Abrollbehälter und Anhänger zur Einsatzstelle verbracht. Zum Einsatz kam dann nur ein Flexi-Foam-System welches auf verschiedenen Drehleitern und an verschiedensten Positionen zur Flutung der Lagerhalle mit Leichtschaum verwendet wurde. Der Gruppenführer der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind hat an der Einsatzstelle die Funktion des Unterabschnittsleiters Schaumlogistik wahrgenommen.

Das eigene Löschgruppenfahrzeug wurde vermutlich selten bei einem Einsatz so belastet wie heute. Zu Höchstzeiten hat das LF 8/6 über einen längeren Zeitraum mit einer FP 8/8 zeitgleich ein Wenderohr an der Drehleiter und einen mobilen Wasserwerfer betrieben.

Ab etwa 10:00 Uhr wurde das eigene Löschgruppenfahrzeug noch für die Befüllung eines externen Löschmittelvorratsbehälters der Deutz AG verwendet. Im Einsatzverlauf wurden hier ca. 400.000 Liter Wasser entnommen. Das Löschfahrzeug hat etwa 120.000 Liter wieder eingefüllt, dann wurden die Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind um etwa 12:00 Uhr ausgelöst.

Nachdem die Einsatzkräfte der Löschgruppe wieder am Feuerwehrgerätehaus eingetroffen waren, ist ein Kamerad noch mit dem MTF zum Werkstattzentrum in Kalk gefahren um Schläuche und Gerätschaften zu tauschen. Um etwa 13:00 Uhr war unser LF wieder einsatzbereit.

Während des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte durch die Löschgruppe Longerich im Rahmen der Sonderfunktion “Versorgung” verpflegt.

Im Einsatz waren und sind über 130 Einsatzkräfte der Kölner Feuerwehr. Die Einsatzkräfte stammten von den Feuer- und Rettungswachen Deutz, Innenstadt, Lindenthal, Marienburg, Mülheim, Ostheim, Porz und Weidenpesch, dem Werkstattzentrum und den Löschgruppen Eil, Heumar, Holweide, Libur, Longerich, Rodenkirchen, Urbach, Wahn-Heide-Lind und Zündorf, sowie dem Fernmeldedienst. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch die RheinEnergie, die untere Wasserschutzbehörde und das technische Hilfswerk.

Auch aktuell sind noch stadtweit Einheiten für die Auslösung und Grundschutzsicherung im Zusammenhang mit diesem Einsatzereignis im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten an der Einsatzstelle dauern noch an.

© Daniel Evers / WupperVideo
Offizielle Pressemitteilung der Feuerwehr Köln

Größerer Lagerhallenbrand in Köln-Porz fordert die Feuerwehr Köln – Lagerhalle in Vollbrand

In der heutigen Nacht lief um 01.28 Uhr die Brandmeldeanlage einer Lagerhalle in Köln Porz bei der Feuerwehr Köln ein. Die erstalarmierten Einsatzkräfte konnten auf der Anfahrt eine starke Rauch- und Flammentwicklung in Richtung des Objektes erkennen und erhöhten die Einsatzstufe auf Feuer 2 mit zwei Löschzügen. Bei der Ankunft wurde eine Lagerhalle mit den Abmaßen 40 m x 80 m in Vollbrand erkundet. Eine weitere Erhöhung der Alarmstufe, nämlich Feuer 3, sowie weitere Sonderfahrzeuge wurden zur Einsatzstelle alarmiert. Dazu gehörten ein weiterer Löschzug und Einsatzeinheiten zur Herstellung von größeren Mengen Löschschaum und Förderung von Löschwasser. Die benachbarte Leitstelle Rhein- Sieg wurde parallel über eine größere Rauchentwicklung informiert. Auf Grund von anfänglichen Versorgungsengpässen in der Bereitstellung von Löschwasser wurde von der Feuerwehr in Absprache mit der Werkfeuerwehr Deutz AG ein in der Nähe befindlicher Wassertank der Deutz AG genutzt.

Während der Löscharbeiten musste ein Kamerad mit internistischen Symptomen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden. Es besteht keine Lebensgefahr. Der Rettungsdienst versorgte an der Einsatzstelle eine weitere Kameradin mit einer chirurgischen Verletzung. Hier war ein Transport nicht erforderlich.

Die Lagerhalle ist vom Feuer vollständig niedergebrannt. Aktuell laufen noch aufwendige Nachlöscharbeiten.

Im Einsatz sind insgesamt 105 Einsatzkräfte der Freiwilliger Feuerwehr Köln und Berufsfeuerwehr Köln, unterstützt durch die RheinEnergie und die Untere Wasserschutzbehörde.

Herausgeber:
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Berufsfeuerwehr – Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Stabsstelle Kommunikation und Medien

Einsatz 62/2020 – FEU 2Y

📟 EinsatzstichwortFEU 2Y (Feuer mit Menschenleben in Gefahr)
Alarmierungszeitpunkt23.11.2020, 01:09 Uhr
📍 EinsatzortGuntherstraße, Köln-Wahnheide

Die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind wurde heute Morgen um 1:09 Uhr zu einer Rauchentwicklung in die Guntherstraße im Stadtteil Wahnheide alarmiert. Noch auf Anfahrt zur Einsatzstelle wurde das Einsatzstichwort auf “Feuer mit Menschenleben in Gefahr” erhöht.

In einem Mehrparteienhaus ist es in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss zu einem Wohnungsvollbrand gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen aus der betroffenen Wohnung über den Balkon nach Außen. Das Feuer drohte auf den Dachstuhl des Gebäudes überzugreifen.

Durch ein Hubrettungsfahrzeug (Drehleiter) der Berufsfeuerwehr wurden zwei Personen über den Balkon aus einer Nachbarwohnung gerettet. Mehrere Trupps von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr waren im Einsatz unter Atemschutz zur Personenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt worden. Im folgenden ein Bericht über die Tätigkeiten der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind:

Der Angriffstrupp der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind hat unter Atemschutz eine Kontrolle auf Feuer und Personen im dritten Obergeschosses durchgeführt, wobei er auch eine Notfalltüröffnung durchgeführt hat. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde der Angriffstrupp auch für Löschmaßnahmen in der betroffenen Wohnung eingesetzt.

Der Schlauchtrupp der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind hat während des Einsatzes eine Wasserversorgung aufgebaut und unterstützte bei der Einsatzstellenlogistik. Als das Feuer aus war, hat der Schlauchtrupp das Gebäude noch grob von Löschwasser befreit.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursachenermittlung aufgenommen.

Um etwa 4:00 Uhr waren die Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind wieder am Feuerwehrgerätehaus und haben die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Um etwa 4:30 Uhr waren Fahrzeuge und Mannschaft dann wieder Einsatzbereit.

Im Einsatz waren 50 Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Deutz (GW-A 10), Marienburg (HLF 2, NEF 2.1), Ostheim (HLF 8, DLK 8, PTLF 8, RTW 8.1) und Porz (HLF 7, DLK7, PTLF 7), der Rettungswache Zündorf (RTW 17.1) und den Löschgruppen Libur (HLF LB.1) und Wahn-Heide-Lind (LF WA.1, MTF WA) der freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hat der Führungsdienst (BVA 2.1, OVA 5.1) der Branddirektion wahrgenommen.

Einsatz 59/2020 – SCHAUM

📟 EinsatzstichwortSCHAUM (Sonderfunktion Schaumlogistik)
Alarmierungszeitpunkt24.09.2020, 14:20 Uhr
📍 EinsatzortSiegburger Straße, Köln-Deutz

Heute Mittag wurden wir im Rahmen unserer Sonderaufgabe “Schaummittellogistik” zu einem bereits laufendem Großeinsatz der Feuerwehr im Stadtteil Deutz alarmiert.
In einem Recyclingbetrieb ist es zu einem ausgedehnten Brandereignis gekommen. Im Außenbereich des Betriebes brannten etwa 200m³ Papierballen. Der Brand hat sich zeitweise auf das Dach einer angrenzenden Langerhalle ausgebreitet. Auch ein Radlader ist vollständig ausgebrannt.

Zur Brandbekämpfung wurde im Verlauf des Einsatzes auch sogenanntes Netzmittel eingesetzt. Hierbei wird dem Löschwasser ein geringer Anteil an Schaummittel beigemischt, um die Eindringtiefe des Löschmittels in das Brandgut zu erhöhen, was insbesondere bei gepresstem Papier den Löscherfolg deutlich steigert.
Vor Ort haben wir die Schaummittelversorgung von zwei Zumischern sichergestellt. Materialien vom Abrollbehälter Schaumlogistik musste nicht zum Einsatz kommen.

Offizielle Pressemittelung der Feuerwehr Köln:

Großbrand erfordert Warnung der Bevölkerung – Brand in Recyclingbetrieb führt zu Großeinsatz mit einem Verletzten

Am Donnerstagnachmittag ist es auf dem Gelände eines Recyclingbetriebes in der Siegburger Straße zu einem Großeinsatz der Feuerwehr Köln gekommen. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln alarmierte nach einer Vielzahl an eingehenden Notrufen um 13:34 Uhr zunächst zwei Löschzüge in den Stadtteil Deutz.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellten einen ausgedehnten Brand fest, welcher auf eine angrenzende Lagerhalle des Betriebes überzugreifen drohte.

Ein Mitarbeiter des Betriebes wurde durch das Einatmen von Rauchgasen leicht verletzt. Nach Untersuchung durch den Notarzt und Rettungsdienst war ein Transport zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus jedoch nicht notwendig.

Aufgrund der zunächst enormen Rauchentwicklung wurde um 14:05 Uhr vorsorglich eine Bevölkerungswarnung durch die Feuerwehr Köln mit dem Hinweis, Fenster und Türen im Nahbereich der Einsatzstelle geschlossen zu halten, ausgelöst. Diese Warnung konnte bereits nach einer Stunde um kurz nach 15 Uhr zurückgenommen werden.

Parallel zu sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen wurden durch den Einsatzleiter umgehend weitere Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr angefordert.

Im Rahmen der Alarmstufe 3 für die Feuerwehr Köln waren über 100 Einsatzkräfte, darunter drei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Köln im Einsatz, darunter Spezialeinheiten zur Löschwasserversorgung, Umweltschutz und Schaumlogistik.

Es brannten gut 200 Kubikmeter, überwiegend Papierballen im Außenbereich des Betriebes. Der Brand griff zwischenzeitlich auf Teile des Daches der betriebseigenen Lagerhalle über. Das Feuer konnte nach gut einer Stunde durch den Einsatz von zwei Wasserwerfern über Drehleitern und mehreren Strahlrohren unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Zur Brandbekämpfung wurde im Verlauf des Einsatzes auch sogenanntes Netzmittel eingesetzt. Hierbei wird dem Löschwasser ein geringer Anteil an Schaummittel beigemischt, um die Eindringtiefe des Löschmittels in das Brandgut zu erhöhen, was insbesondere bei gepresstem Papier den Löscherfolg deutlich steigert.

Bereits um 15:15 Uhr waren nur noch Nachlöscharbeiten notwendig, welche vom Betrieb vor Ort mit einem Radlader unterstützt wurden. Der Großteil der Einsatzkräfte war zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Einsatz entlassen worden. Die Nachlöscharbeiten dauern zur Stunde an und werden die Feuerwehr Köln voraussichtlich noch bis in die frühen Abendstunden fordern.

Das zuständige Kriminalkommissariat der Polizei Köln hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Herausgeber:
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Berufsfeuerwehr – Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Stabsstelle Kommunikation und Medien

24-Stunden-Dienst: Wachbesetzung durch die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Aktuell besetzt die freiwillige Feuerwehr Köln mit mehreren Löschgruppen aus dem Gefahrenabschnitt 3 (Süd), mit jeweils einem LF (Löschgruppenfahrzeug) und 6 Einsatzkräften, das Gerätehaus der Löschgruppe Brück als Ersatz für das HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) der Feuer- und Rettungswache 8 (Ostheim).

Am Donnerstag (23.04.2020) haben wir um 7:30 Uhr den Dienst dort aufgenommen und haben für 24 Stunden die Berufsfeuerwehr ersetzt. Insgesamt haben wir 5 Einsätze abgearbeitet. Um 9:00 Uhr am Folgetag konnten wir wieder zurück nach Wahnheide verlegen, nachdem zur Dienstübernahme um 7:30 Uhr am auslösenden Fahrzeug ein technischer Defekt festgestellt wurde.

1. Einsatz (Einsatz 18/2020)
BMAFEU 1,
Neufelder Straße,
Köln-Holweide

Ausgelöste Brandmeldeanlage, Wartungsarbeiten konnten als Ursache ausgemacht werden

Einsatzmittel:
9-HLF20-1, 9-DLK23-1, 9-PTLF4000-1, 10-ELW1-2, 47-LF10-1

2. Einsatz (Einsatz 19/2020)
HILFERT,
Ludwig-Quidde-Platz,
Köln-Neubrück

Tragehilfe für den Rettungsdienst, Patienten aus 7. Obergeschoss durch das Treppenhaus zum RTW verbracht

Einsatzmittel:
18-RTW-2, 47-LF10-1

3. Einsatz (Einsatz 20/2020)
PTUER,
Henleinstraße,
Köln-Ostheim

Person hinter Tür, RTW konnte eigenständig in die Wohnung vor Eintreffen der Feuerwehr eintreten

Einsatzmittel:
8-DLK23-1, 18-RTW-2, 47-LF10-1

4. Einsatz (Einsatz 21/2020)
FEU 1,
Wildunger Straße,
Köln-Buchforst

Gemeldeter Balkonbrand, Vor Ort wurde gegrillt, Keine Tätigkeit für die Kräfte der Feuerwehr

Einsatzmittel:
9-HLF20-1, 9-DLK23-1, 9-PTLF4000-1, 10-ELW1-1, 10-RTW-1, 47-LF10-1, 90-LF10-1, 90-MTF-1

5. Einsatz (Einsatz 22/2020)
FEU 2,
Hans-Schulten-Straße,
Köln-Brück

Gemeldetes Feuer in Hochhaus, Brannte Essen auf Herd, Durch Anwohner selbstständig gelöscht, zusätzlich wurde eine Tür gewaltsam für die Polizei im Rahmen einer Amtshilfe geöffnet

Einsatzmittel:
5-ELW1-1, 8-DLK23-1, 8-TLF4000-1, 9-HLF20-1, 9-DLK23-1, 9-PTLF4000-1, 10-ELW1-1, 10-HLF20-1, 18-RTW-1, 47-LF10-1, 98-LF10-1, 98-LF20KatS-1