Erhöhtes Einsatzaufkommen durch ein Unwetter mit Starkregen im Kölner Norden

Am gestrigen Freitag zog gegen 19:30 Uhr ein Unwetter mit Starkregen über den Kölner Norden. Betroffen waren vor allem die linksrheinischen Stadtteile rund um Chorweiler. Bis 22:00 Uhr wurden der Leitstelle bereits 550 unwetterbedingte Einsätze gemeldet.

Einsatz 21/2021

📟 EinsatzstichwortSONDER
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 20:12
📍 EinsatzstelleLöschgruppe Wahn-Heide-Lind

Aufgrund eines Unwetters kam es im Kölner Norden in einigen Stadtteilen zu unwetterbedingten Einsätzen. Um 20:12 Uhr alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Köln alle Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr zum Besetzen der Fahrzeuge an ihre jeweiligen Feuerwehrgerätehäuser.

Einsatz 22/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER3
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 20:28 Uhr
📍 EinsatzstelleMattlenerweg, Köln-Seeberg

Der erste Einsatz führte uns in den linksrheinischen Stadtteil Seeberg im Stadtbezirk Chorweiler. Die Anfahrt dauerte etwa 30 Minuten. Vor Ort haben wir 12 unter Wasser stehende Keller vorgefunden. Nur ein Haus in der gesamten Hausreihe hatte kein Wasser im Keller.

Da es sich bei den meisten Kellern um zu geringe Mengen für eine Tauchpumpe gehandelt hat und wir auf unserem Fahrzeug keinen Wassersauger mitführen, haben wir die Anwohner*innen an Fachfirmen verwiesen und sind nur bei zwei Kellern tätig geworden in denen das Wasser 30cm und 60cm tief stand. Außerdem haben wir den Ablauf der Häuserreihe freigelegt, welcher verstopft war.

Einsatz 23/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER2
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 21:53 Uhr
📍 EinsatzstelleStuttgarter Straße, Köln-Bilderstöckchen

Im Anschluss an den Einsatz im Mattlenerweg wurden wir in den Stadtteil Bilderstöckchen alarmiert. In der Stuttgarter Straße hat ein Kölner die Feuerwehr gerufen, weil er ca. 50cm Wasser im Keller stehen hat.

Wir konnten den Einsatz auf der Anfahrt abbrechen.

Einsatz 24/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER2
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 22:01 Uhr
📍 EinsatzstelleHeinrich-Billstein-Straße, Köln-Seeberg

Nachdem wir den vorherigen Einsatz abbrechen konnten ging es weiter in die Heinrich-Billstein-Straße in Seeberg. Hier meldete ein Anwohner der Feuerwehr eine auf 50cm geflutete Tiefgarage in einer Größenproportion von ca. 200m².

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle konnten wir feststellen, dass es sich um ca. 30cm Wasserstand handelte und das Wasser durch verstopfte Abläufe nicht ablaufen konnte. Gemeinsam mit der Löschgruppe Worringen haben wir die Abläufe freigelegt und zwei Tauchpumpen, sowie eine Schmutzwasserpumpe vorgenommen.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind
Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Einsatz 25/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 22:55 Uhr
📍 EinsatzstelleGertrud-Bollenrath-Straße, Köln-Volkhoven/Weiler

Kaum hatten wir den Status 1 gegeben und der Leitstelle symbolisiert, dass wir verfügbar für einen neuen Einsatz sind, so ertönten auch die digitalen Meldeempfänger wieder und alarmierten uns in den Stadtteil Volkhoven/Weiler. In einem Einfamilienhaus ist ein Kriechkeller mit Wasser vollgelaufen.

Für uns war hier keine Tätigkeit gegeben und der Hauseigentümer wurde an eine Fachfirma verwiesen.

Einsatz 26/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 23:10 Uhr
📍 EinsatzstelleEdmund-Richen-Straße, Köln-Esch/Auweiler

Ein weiterer Alarm führte uns in die Edmund-Richen-Straße im Stadtteil Esch/Auweiler, den es besonders schwer durch das Unwetter getroffen hatte. Eigentlich waren wir hier zu einem Reiheneinfamilienhaus alarmiert worden in dem Wasser im Keller stand. Bei Eintreffen stellte sich heraus dass aber auch die umliegenden Gebäude mit Wasser vollgelaufen sind.

Wir haben hier insgesamt drei Keller leer gepumpt und bei zwei weiteren Gebäuden eine Sichtung durchgeführt. Bei den Sichtungen handelte es sich in beiden Fällen um geringfügige Mengen Wasser, weshalb wir hier an eine Fachfirma verwiesen haben.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei einer Anwohnerin bedanken, die uns mit Keksen versorgt hat.

Einsatz 27/2021

📟 EinsatzstichwortWASSER1
Alarmierungszeitpunkt04.06.2021, 23:46 Uhr
📍 EinsatzstelleAndreasstraße, Köln-Esch/Auweiler

Als wir in der Edmund-Richen-Straße die Pumparbeiten beendet hatten, haben wir kurz mit der Besatzung der Löschgruppe Urbach Rücksprache gehalten, welches in eine Seitenstraße der Edmund-Richen-Straße, die Andreasstraße, alarmiert wurde.

Die Löschgruppe Urbach hatte an ihrer Einsatzstelle einen vollgelaufenen Garten von etwa 700m² vorgefunden, von dem das Wasser in die umliegenden Gebäude abgelaufen war. Da wir für diese Einsatzstelle das bessere Equipment mitführen wurde die Einsatzstelle kurzer Hand an uns übergeben und die Löschgruppe Urbach konnte weitere Einsatzstellen anfahren.

Wir haben an der Einsatzstelle mit Unterstützung des Umweltschutzdienstes zwei Tragkraftspritzen vorgenommen und den Garten ausgepumpt, wodurch ein Nachlaufen des Wassers in die Keller der umliegenden Gebäude verhindert werden konnte. In dem Garten befand sich ein Hühnerstall welcher ebenfalls überflutet wurde. Die Hühner konnten durch die Anwohner eigenständig in Sicherheit gebracht werden.

Während der laufenden Pumparbeiten wurden wir von weiteren Anwohnern angesprochen, dass auch ein Keller auf der gegenüberliegenden Straßenseite unter Wasser stehen würde. Nach erster Sichtung wurde ein bis unter die Etagendecke vollgelaufener Keller festgestellt. Der Keller wurde mittels Tauchpumpe und Schmutzwasserpumpe ausgepumpt.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Nach 9 Stunden im Einsatz…

… haben wir noch schnell in Ossendorf getankt und konnten dann auf Anweisung der Leitstelle wieder unser Feuerwehrgerätehaus in Wahnheide anfahren , wo wir unsere Einsatzbereitschaft wieder hergestellt haben. Um etwa 5:00 Uhr konnten wir in unsere Betten hüpfen. Die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind war mit LF20-KatS, MTF und 11 Einsatzkräften im Einsatz.

Foto: Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Neues Löschgruppenfahrzeug für die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Am 24. März 2021 konnte eine Delegation der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind ein neues Löschgruppenfahrzeug am Werkstattzentrum der Feuerwehr Köln in Empfang nehmen. Das neue Löschgruppenfahrzeug ist ein vom Land Nordrhein-Westfalen beschafftes Einsatzmittel für den Katastrophenschutz. Betrieben und Bewirtschaftet wird das Fahrzeug von der Feuerwehr Köln, welche sich dazu entschieden hat das Fahrzeug der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind zuzuteilen.

Nach 25 Jahren im Dienst für die Bürgerinnen und Bürger von Wahn, Wahnheide und Lind konnte das alte Löschgruppenfahrzeug bei uns außer Dienst gestellt werden. Zukünftig wird das Fahrzeug als Einsatzreserve der Freiwilligen Feuerwehr und zu Ausbildungszwecken bei der Löschgruppe Fernmeldedienst verwendet.

„Im Vergleich zu unserem alten Fahrzeug ist das ein Quantensprung der Technik“ sagt Guido Bock, der Stellvertretende Löschgruppenführer und Verantwortliche für die Fahrzeugübernahme. Neben der üblichen Ausrüstung für Löschgruppenfahrzeuge findet sich jede Menge moderne Technik auf dem Fahrzeug wieder. Von einem leistungsstarken Stromaggregat, über eine Schmutzwasserpumpe und spezielle Vegetationsbrandbekämpfungsausrüstung, bis hin zu einem ausfahrbaren Lichtmast auf dem Dach. Auch ist das Fahrzeug speziell für die Wasserförderung ausgerüstet und bringt Schlauchmaterial von bis zu 600 Metern an die Einsatzstellen mit. Das Fahrzeug ist dank seines Fahrgestells hoch geländegängig und kann Wassertiefen von bis zu 0,9 Metern durchfahren.

Mehr zu dem neuen Löschgruppenfahrzeug finden Sie hier.

Erhöhtes Einsatzaufkommen durch mehrere Brände im Einsatzgebiet

+++ ZEUGENSUCHE +++ ZEUGENSUCHE +++ ZEUGENSUCHE +++

Das Kriminalkommissariat 15 der Polizei Köln sucht nach Vandalismusschäden und Brandstiftungen im Ortsteil Wahnheide nach Zeugen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegengenommen.

*** Polizeipressemeldungen vom 08.02.2021 und 11.02.2021 ***

In den vergangenen Tagen wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind sowie andere Einheiten der Kölner Feuerwehr vermehrt zu Brandeinsätzen im Ortsteil Wahnheide alarmiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Sonntag, der 07.02.2021 – Einsatz 02/2021

📟 EinsatzstichwortAUTO 1 (PKW-Brand)
Alarmierungszeitpunkt07.02.2021, 19:32 Uhr
📍 EinsatzortHunoldstraße, Köln-Wahnheide

Am Sonntagabend wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind in die Hunoldstraße zu einem PKW-Brand alarmiert.

Vor Ort brannte ein abgestellter Opel Meriva auf einem Parkplatz. Das ersteintreffende Löschfahrzeug der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind löschte das Feuer im Motorraum mittels Schnellangriff ab.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von der Feuer- und Rettungswache Porz und den Löschgruppen Wahn-Heide-Lind und Libur.

Bild: © Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Dienstag, der 09.02.2021 – Einsätze 04-06/2021

📟 EinsatzstichwortFEU 1 (Feuer Alarmstufe 1)
Alarmierungszeitpunkt09.02.2021, 21:10 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Am Dienstagabend wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind dann zu einem gemeldetem Dachstuhlbrand in die Magazinstraße alarmiert.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle konnte die Besatzung des ersteintreffenden Löschfahrzeuges der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind eine starke Verrauchung im Bereich des Dachstuhls feststellen, weshalb die Alarmstufe vorsorglich auf FEU 2 (Feuer – Alarmstufe 2) erhöht wurde. Nach einer weiteren Erkundung durch einen Trupp unter Atemschutz konnte die Alarmstufe auf FEU 1 (Feuer – Alarmstufe 1) zurückgestuft werden. Es brannten Baustoffe an verschiedenen Stellen auf einer Baustelle im Bereich des Dachstuhls.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Porz, Ostheim und Deutz, sowie der Löschgruppen Wahn-Heide-Lind und Libur.

📟 EinsatzstichwortMUELL (Müllbrand)
Alarmierungszeitpunkt09.02.2021, 21:53 Uhr
📍 EinsatzortNeue Heide, Köln-Wahnheide

Noch während die Besatzung des Löschfahrzeuges an der Einsatzstelle Magazinstraße aufgeräumt hatte, erhielt die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind einen Folgeeinsatzauftrag. Unverzüglich machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg zu einem gemeldeten PKW-Brand in der Sportplatzstraße.

Nach ersten Erkundungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle und das Einsatzstichwort auf MUELL (Müllbrand) in der Straße “Neue Heide” korrigiert. Im Innenhof einer Wohnanlage haben zwei Müllcontainer und weiterer Unrat in direkter Nähe zu einer Garage und einem abgestelltem PKW gebrannt. Das Feuer wurde durch einen Trupp unter Atemschutz mittels Schnellangriff abgelöscht.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Ostheim und Deutz, sowie der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

📟 EinsatzstichwortGELFEU (Gelöschtes Feuer)
Alarmierungszeitpunkt09.02.2021, 22:40 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Im Anschluss an den Einsatz in der Straße “Neue Heide” ist das Löschfahrzeug wieder zur Einsatzstelle Magazinstraße gefahren um die Brandnachschau durchzuführen. Vor Ort konnte kein Feuer oder Rauch festgestellt werden.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

Mittwoch, der 10.02.2021 – Einsätze 07-11/2021

📟 EinsatzstichwortFEU 1 (Feuer Alarmstufe 1)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 08:58 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Am gestrigen Mittwochmorgen wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind erneut in die Magazinstraße alarmiert. An der selben Einsatzstelle haben Baustoffe auf einer Baustelle im Dachstuhl gebrannt. Das Feuer wurde mittels mehrerer Kleinlöschgeräte durch die Berufsfeuerwehr gelöscht.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Porz und Ostheim, sowie der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

📟 EinsatzstichwortGELFEU (Gelöschtes Feuer)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 10:30 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Eine Stunde nach Einsatzabschluss ist das Löschgruppenfahrzeug der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind erneut in die Magazinstraße gefahren, diesmal zur Brandnachschau. Es konnte erneut weder Rauch, noch Feuer oder Glutnester festgestellt werden.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

📟 EinsatzstichwortFEU 1 (Feuer – Alarmstufe 1)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 15:36 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Am gestrigen Mittwochnachmittag wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind dann erneut in die Magazinstraße alarmiert. Wieder brannten Baustoffe auf einer Baustelle im Dachstuhl. Die ersteintreffende Berufsfeuerwehr ist zur Brandbekämpfung vorgegangen. Die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind stand in Bereitstellung und konnte dann kurze Zeit später ohne tätig zu werden einrücken.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Porz und Ostheim, sowie der Löschgruppen Wahn-Heide-Lind und Libur.

📟 EinsatzstichwortFEU 1 (Feuer – Alarmstufe 1)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 21:22 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Am gestrigen Mittwochabend wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind dann noch einmal in die Magazinstraße alarmiert. An der selben Einsatzstelle haben wieder Baustoffe auf einer Baustelle im Dachstuhl gebrannt. Diesmal wurde die Brandlast in den Innenhof verbracht und mittels Schwerschaum nachhaltig abgelöscht.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Porz, Ostheim und Deutz, sowie der Löschgruppen Wahn-Heide-Lind und Libur.

Bild: © Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind
📟 EinsatzstichwortGELFEU (Gelöschtes Feuer)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 23:55 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Kurz vor Mitternacht ist das Löschgruppenfahrzeug der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind dann wieder in die Magazinstraße gefahren, diesmal aber nur zur Brandnachschau. Es konnte erneut weder Rauch, noch Feuer oder Glutnester festgestellt werden.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

Einsatz 63/2020 – FEU 3

📟 EinsatzstichwortFEU 3 (Feuer – Alarmstufe 3)
Alarmierungszeitpunkt27.11.2020, 01:50 Uhr
📍 EinsatzortAm Grott, Köln-Lind

Heute Morgen wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind um 1:50 Uhr zu einem bereits laufenden Einsatz im Gewerbegebiet Niederkasseler Straße in Köln-Lind alarmiert.

Um 1:28 Uhr hat die Brandmeldeanlage (BMA) der betroffenen Firma ausgelöst, weshalb ein Löschzug der Berufsfeuerwehr zur Erkundung nach Lind geschickt wurde. Vor Ort hat sich das bestimmungsgemäße Auslösen der BMA bestätigt, die Lagerhalle der betroffenen Firma auf einer Fläche von 3200m² stand in Vollbrand. In der Lagerhalle wurden Seidenblumen, Textilpflanzen und andere Gegenstände vorwiegend aus Plastik gelagert.

Bei Eintreffen der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind an der Einsatzstelle war der erste Auftrag eine Wasserversorgung aufzubauen. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung wurde eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke aus der Niederkasseler Straße aus aufgebaut mit zwei Löschfahrzeugen der freiwilligen Feuerwehr als Verstärker.

Ein Kamerad der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind ist zusammen mit einem Kameraden aus der Löschgruppe Libur zur Außenbrandbekämpfung unter Atemschutz vorgegangen.

Zwei Kameraden der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind wurden als Maschinisten, für das eigene und ein anderes Löschgruppenfahrzeug, eingesetzt. Der Stammmaschinist der Löschgruppe wurde zwischendurch immer wieder durch die Einsatzleitung als Fahrzeugversetzungsdienst für die verschiedensten Einsatzfahrzeuge an der Einsatzstelle eingesetzt.

📟 EinsatzstichwortSCHAUM (Sonderfunktion Schaumlogistik)
Alarmierungszeitpunkt27.11.2020, 02:27 Uhr
📍 EinsatzortAm Grott, Köln-Lind

Im Einsatzverlauf wurden die Löschruppen Wahn-Heide-Lind und Zündorf im Rahmen ihrer Sonderfunktion “Schaumlogistik” alarmiert. Im Einsatzverlauf wurden beide Flexi-Foam-Systeme mittels Abrollbehälter und Anhänger zur Einsatzstelle verbracht. Zum Einsatz kam dann nur ein Flexi-Foam-System welches auf verschiedenen Drehleitern und an verschiedensten Positionen zur Flutung der Lagerhalle mit Leichtschaum verwendet wurde. Der Gruppenführer der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind hat an der Einsatzstelle die Funktion des Unterabschnittsleiters Schaumlogistik wahrgenommen.

Das eigene Löschgruppenfahrzeug wurde vermutlich selten bei einem Einsatz so belastet wie heute. Zu Höchstzeiten hat das LF 8/6 über einen längeren Zeitraum mit einer FP 8/8 zeitgleich ein Wenderohr an der Drehleiter und einen mobilen Wasserwerfer betrieben.

Ab etwa 10:00 Uhr wurde das eigene Löschgruppenfahrzeug noch für die Befüllung eines externen Löschmittelvorratsbehälters der Deutz AG verwendet. Im Einsatzverlauf wurden hier ca. 400.000 Liter Wasser entnommen. Das Löschfahrzeug hat etwa 120.000 Liter wieder eingefüllt, dann wurden die Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind um etwa 12:00 Uhr ausgelöst.

Nachdem die Einsatzkräfte der Löschgruppe wieder am Feuerwehrgerätehaus eingetroffen waren, ist ein Kamerad noch mit dem MTF zum Werkstattzentrum in Kalk gefahren um Schläuche und Gerätschaften zu tauschen. Um etwa 13:00 Uhr war unser LF wieder einsatzbereit.

Während des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte durch die Löschgruppe Longerich im Rahmen der Sonderfunktion “Versorgung” verpflegt.

Im Einsatz waren und sind über 130 Einsatzkräfte der Kölner Feuerwehr. Die Einsatzkräfte stammten von den Feuer- und Rettungswachen Deutz, Innenstadt, Lindenthal, Marienburg, Mülheim, Ostheim, Porz und Weidenpesch, dem Werkstattzentrum und den Löschgruppen Eil, Heumar, Holweide, Libur, Longerich, Rodenkirchen, Urbach, Wahn-Heide-Lind und Zündorf, sowie dem Fernmeldedienst. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch die RheinEnergie, die untere Wasserschutzbehörde und das technische Hilfswerk.

Auch aktuell sind noch stadtweit Einheiten für die Auslösung und Grundschutzsicherung im Zusammenhang mit diesem Einsatzereignis im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten an der Einsatzstelle dauern noch an.

© Daniel Evers / WupperVideo
Offizielle Pressemitteilung der Feuerwehr Köln

Größerer Lagerhallenbrand in Köln-Porz fordert die Feuerwehr Köln – Lagerhalle in Vollbrand

In der heutigen Nacht lief um 01.28 Uhr die Brandmeldeanlage einer Lagerhalle in Köln Porz bei der Feuerwehr Köln ein. Die erstalarmierten Einsatzkräfte konnten auf der Anfahrt eine starke Rauch- und Flammentwicklung in Richtung des Objektes erkennen und erhöhten die Einsatzstufe auf Feuer 2 mit zwei Löschzügen. Bei der Ankunft wurde eine Lagerhalle mit den Abmaßen 40 m x 80 m in Vollbrand erkundet. Eine weitere Erhöhung der Alarmstufe, nämlich Feuer 3, sowie weitere Sonderfahrzeuge wurden zur Einsatzstelle alarmiert. Dazu gehörten ein weiterer Löschzug und Einsatzeinheiten zur Herstellung von größeren Mengen Löschschaum und Förderung von Löschwasser. Die benachbarte Leitstelle Rhein- Sieg wurde parallel über eine größere Rauchentwicklung informiert. Auf Grund von anfänglichen Versorgungsengpässen in der Bereitstellung von Löschwasser wurde von der Feuerwehr in Absprache mit der Werkfeuerwehr Deutz AG ein in der Nähe befindlicher Wassertank der Deutz AG genutzt.

Während der Löscharbeiten musste ein Kamerad mit internistischen Symptomen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden. Es besteht keine Lebensgefahr. Der Rettungsdienst versorgte an der Einsatzstelle eine weitere Kameradin mit einer chirurgischen Verletzung. Hier war ein Transport nicht erforderlich.

Die Lagerhalle ist vom Feuer vollständig niedergebrannt. Aktuell laufen noch aufwendige Nachlöscharbeiten.

Im Einsatz sind insgesamt 105 Einsatzkräfte der Freiwilliger Feuerwehr Köln und Berufsfeuerwehr Köln, unterstützt durch die RheinEnergie und die Untere Wasserschutzbehörde.

Herausgeber:
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Berufsfeuerwehr – Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Stabsstelle Kommunikation und Medien

Einsatz 62/2020 – FEU 2Y

📟 EinsatzstichwortFEU 2Y (Feuer mit Menschenleben in Gefahr)
Alarmierungszeitpunkt23.11.2020, 01:09 Uhr
📍 EinsatzortGuntherstraße, Köln-Wahnheide

Die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind wurde heute Morgen um 1:09 Uhr zu einer Rauchentwicklung in die Guntherstraße im Stadtteil Wahnheide alarmiert. Noch auf Anfahrt zur Einsatzstelle wurde das Einsatzstichwort auf “Feuer mit Menschenleben in Gefahr” erhöht.

In einem Mehrparteienhaus ist es in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss zu einem Wohnungsvollbrand gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen aus der betroffenen Wohnung über den Balkon nach Außen. Das Feuer drohte auf den Dachstuhl des Gebäudes überzugreifen.

Durch ein Hubrettungsfahrzeug (Drehleiter) der Berufsfeuerwehr wurden zwei Personen über den Balkon aus einer Nachbarwohnung gerettet. Mehrere Trupps von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr waren im Einsatz unter Atemschutz zur Personenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt worden. Im folgenden ein Bericht über die Tätigkeiten der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind:

Der Angriffstrupp der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind hat unter Atemschutz eine Kontrolle auf Feuer und Personen im dritten Obergeschosses durchgeführt, wobei er auch eine Notfalltüröffnung durchgeführt hat. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde der Angriffstrupp auch für Löschmaßnahmen in der betroffenen Wohnung eingesetzt.

Der Schlauchtrupp der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind hat während des Einsatzes eine Wasserversorgung aufgebaut und unterstützte bei der Einsatzstellenlogistik. Als das Feuer aus war, hat der Schlauchtrupp das Gebäude noch grob von Löschwasser befreit.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursachenermittlung aufgenommen.

Um etwa 4:00 Uhr waren die Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind wieder am Feuerwehrgerätehaus und haben die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Um etwa 4:30 Uhr waren Fahrzeuge und Mannschaft dann wieder Einsatzbereit.

Im Einsatz waren 50 Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Deutz (GW-A 10), Marienburg (HLF 2, NEF 2.1), Ostheim (HLF 8, DLK 8, PTLF 8, RTW 8.1) und Porz (HLF 7, DLK7, PTLF 7), der Rettungswache Zündorf (RTW 17.1) und den Löschgruppen Libur (HLF LB.1) und Wahn-Heide-Lind (LF WA.1, MTF WA) der freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hat der Führungsdienst (BVA 2.1, OVA 5.1) der Branddirektion wahrgenommen.

Einsatz 59/2020 – SCHAUM

📟 EinsatzstichwortSCHAUM (Sonderfunktion Schaumlogistik)
Alarmierungszeitpunkt24.09.2020, 14:20 Uhr
📍 EinsatzortSiegburger Straße, Köln-Deutz

Heute Mittag wurden wir im Rahmen unserer Sonderaufgabe “Schaummittellogistik” zu einem bereits laufendem Großeinsatz der Feuerwehr im Stadtteil Deutz alarmiert.
In einem Recyclingbetrieb ist es zu einem ausgedehnten Brandereignis gekommen. Im Außenbereich des Betriebes brannten etwa 200m³ Papierballen. Der Brand hat sich zeitweise auf das Dach einer angrenzenden Langerhalle ausgebreitet. Auch ein Radlader ist vollständig ausgebrannt.

Zur Brandbekämpfung wurde im Verlauf des Einsatzes auch sogenanntes Netzmittel eingesetzt. Hierbei wird dem Löschwasser ein geringer Anteil an Schaummittel beigemischt, um die Eindringtiefe des Löschmittels in das Brandgut zu erhöhen, was insbesondere bei gepresstem Papier den Löscherfolg deutlich steigert.
Vor Ort haben wir die Schaummittelversorgung von zwei Zumischern sichergestellt. Materialien vom Abrollbehälter Schaumlogistik musste nicht zum Einsatz kommen.

Offizielle Pressemittelung der Feuerwehr Köln:

Großbrand erfordert Warnung der Bevölkerung – Brand in Recyclingbetrieb führt zu Großeinsatz mit einem Verletzten

Am Donnerstagnachmittag ist es auf dem Gelände eines Recyclingbetriebes in der Siegburger Straße zu einem Großeinsatz der Feuerwehr Köln gekommen. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln alarmierte nach einer Vielzahl an eingehenden Notrufen um 13:34 Uhr zunächst zwei Löschzüge in den Stadtteil Deutz.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellten einen ausgedehnten Brand fest, welcher auf eine angrenzende Lagerhalle des Betriebes überzugreifen drohte.

Ein Mitarbeiter des Betriebes wurde durch das Einatmen von Rauchgasen leicht verletzt. Nach Untersuchung durch den Notarzt und Rettungsdienst war ein Transport zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus jedoch nicht notwendig.

Aufgrund der zunächst enormen Rauchentwicklung wurde um 14:05 Uhr vorsorglich eine Bevölkerungswarnung durch die Feuerwehr Köln mit dem Hinweis, Fenster und Türen im Nahbereich der Einsatzstelle geschlossen zu halten, ausgelöst. Diese Warnung konnte bereits nach einer Stunde um kurz nach 15 Uhr zurückgenommen werden.

Parallel zu sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen wurden durch den Einsatzleiter umgehend weitere Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr angefordert.

Im Rahmen der Alarmstufe 3 für die Feuerwehr Köln waren über 100 Einsatzkräfte, darunter drei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Köln im Einsatz, darunter Spezialeinheiten zur Löschwasserversorgung, Umweltschutz und Schaumlogistik.

Es brannten gut 200 Kubikmeter, überwiegend Papierballen im Außenbereich des Betriebes. Der Brand griff zwischenzeitlich auf Teile des Daches der betriebseigenen Lagerhalle über. Das Feuer konnte nach gut einer Stunde durch den Einsatz von zwei Wasserwerfern über Drehleitern und mehreren Strahlrohren unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Zur Brandbekämpfung wurde im Verlauf des Einsatzes auch sogenanntes Netzmittel eingesetzt. Hierbei wird dem Löschwasser ein geringer Anteil an Schaummittel beigemischt, um die Eindringtiefe des Löschmittels in das Brandgut zu erhöhen, was insbesondere bei gepresstem Papier den Löscherfolg deutlich steigert.

Bereits um 15:15 Uhr waren nur noch Nachlöscharbeiten notwendig, welche vom Betrieb vor Ort mit einem Radlader unterstützt wurden. Der Großteil der Einsatzkräfte war zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Einsatz entlassen worden. Die Nachlöscharbeiten dauern zur Stunde an und werden die Feuerwehr Köln voraussichtlich noch bis in die frühen Abendstunden fordern.

Das zuständige Kriminalkommissariat der Polizei Köln hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Herausgeber:
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Berufsfeuerwehr – Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Stabsstelle Kommunikation und Medien

24-Stunden-Dienst: Wachbesetzung durch die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Aktuell besetzt die freiwillige Feuerwehr Köln mit mehreren Löschgruppen aus dem Gefahrenabschnitt 3 (Süd), mit jeweils einem LF (Löschgruppenfahrzeug) und 6 Einsatzkräften, das Gerätehaus der Löschgruppe Brück als Ersatz für das HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) der Feuer- und Rettungswache 8 (Ostheim).

Am Donnerstag (23.04.2020) haben wir um 7:30 Uhr den Dienst dort aufgenommen und haben für 24 Stunden die Berufsfeuerwehr ersetzt. Insgesamt haben wir 5 Einsätze abgearbeitet. Um 9:00 Uhr am Folgetag konnten wir wieder zurück nach Wahnheide verlegen, nachdem zur Dienstübernahme um 7:30 Uhr am auslösenden Fahrzeug ein technischer Defekt festgestellt wurde.

1. Einsatz (Einsatz 18/2020)
BMAFEU 1,
Neufelder Straße,
Köln-Holweide

Ausgelöste Brandmeldeanlage, Wartungsarbeiten konnten als Ursache ausgemacht werden

Einsatzmittel:
9-HLF20-1, 9-DLK23-1, 9-PTLF4000-1, 10-ELW1-2, 47-LF10-1

2. Einsatz (Einsatz 19/2020)
HILFERT,
Ludwig-Quidde-Platz,
Köln-Neubrück

Tragehilfe für den Rettungsdienst, Patienten aus 7. Obergeschoss durch das Treppenhaus zum RTW verbracht

Einsatzmittel:
18-RTW-2, 47-LF10-1

3. Einsatz (Einsatz 20/2020)
PTUER,
Henleinstraße,
Köln-Ostheim

Person hinter Tür, RTW konnte eigenständig in die Wohnung vor Eintreffen der Feuerwehr eintreten

Einsatzmittel:
8-DLK23-1, 18-RTW-2, 47-LF10-1

4. Einsatz (Einsatz 21/2020)
FEU 1,
Wildunger Straße,
Köln-Buchforst

Gemeldeter Balkonbrand, Vor Ort wurde gegrillt, Keine Tätigkeit für die Kräfte der Feuerwehr

Einsatzmittel:
9-HLF20-1, 9-DLK23-1, 9-PTLF4000-1, 10-ELW1-1, 10-RTW-1, 47-LF10-1, 90-LF10-1, 90-MTF-1

5. Einsatz (Einsatz 22/2020)
FEU 2,
Hans-Schulten-Straße,
Köln-Brück

Gemeldetes Feuer in Hochhaus, Brannte Essen auf Herd, Durch Anwohner selbstständig gelöscht, zusätzlich wurde eine Tür gewaltsam für die Polizei im Rahmen einer Amtshilfe geöffnet

Einsatzmittel:
5-ELW1-1, 8-DLK23-1, 8-TLF4000-1, 9-HLF20-1, 9-DLK23-1, 9-PTLF4000-1, 10-ELW1-1, 10-HLF20-1, 18-RTW-1, 47-LF10-1, 98-LF10-1, 98-LF20KatS-1

Gemeinsame Einsatzübung von freiwilliger Feuerwehr und Deutschen Roten Kreuz

Köln-Urbach – Am Dienstag, dem 21. Januar 2020 hat die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind zusammen mit der Bereitschaft 4 des Deutschen Roten Kreuz Köln eine Einsatzübung durchgeführt. In einem gestellten Szenario sind die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in die Friedensstraße nach Köln-Urbach alarmiert worden. Vor Ort hat sich die gemeldete Lage bestätigt. Nach einer ersten Erkundung durch den Gruppenführer der Feuerwehr konnte festgestellt werden, dass es sich um einen bestätigten Kellerbrand mit mehreren vermissten Personen handelt. Umgehend wurden Maßnahmen zur Rettung der vermissten Personen eingeleitet und das Einsatzstichwort auf “Feuer mit Menschenleben in Gefahr” erhöht.

Nach kurzer Zeit hat der Angriffstrupp der Feuerwehr drei Menschen, darunter zwei Kinder, aus dem Keller gerettet und an den Rettungsdienst übergeben können. Der Rettungsdienst hat aufgrund der Vielzahl an vermissten Personen eine Patientenablage eingerichtet und nach MANV-Protokoll gearbeitet. Eine vierte Person konnte ebenfalls gerettet werden, war jedoch bei der ersten Sichtung durch den Rettungsdienst reanimationspflichtig geworden und konnte leider nicht mehr erfolgreich wiederbelebt werden. Von den drei überlebenden Menschen sind zwei leicht und eine mittelschwer verletzt worden. Alle Patienten wurden in umliegende Krankenhäuser abtransportiert.

Nachdem der Kellerbrand gelöscht wurde, sind noch Belüftungsmaßnahmen durchgeführt worden.

Neues Lehrmittel für die Jugendfeuerwehr Wahn-Heide-Lind

Gestern haben die Mitglieder unserer Jugendfeuerwehr den 1. Teil der Neuauflage des „Strahlrohres“ erhalten. 📚

Das „Strahlrohr“ ist ein Lehrbuch im Taschenbuchformat für Mitglieder der Jugendfeuerwehren, in dem die Grundlagen der Feuerwehr erklärt werden. Aufgelegt wird das „Strahlrohr“ von der Jugendfeuerwehr Nordrhein-Westfalen. 🚒

Wir freuen uns darauf, die Ausbildung der Jugendfeuerwehr mit dem neuen Lehrmittel attraktiv zu ergänzen. In der Zukunft sollen auch noch ein 2. und 3. Teil veröffentlicht werden – wir sind gespannt. 😀

Gruppenbild: © Lars Donath / Jugendfeuerwehr der Stadt Köln
Vorschaubild: © Lukas Hansen / Jugendfeuerwehr der Landeshauptstadt Düsseldorf

Einsatz 45/2019 – SCHAUM

📟 EinsatzstichwortSCHAUM (Sonderfunktion Schaumlogistik)
Alarmierungszeitpunkt05.08.2019, 14:06 Uhr
📍 EinsatzortFort VII, Köln-Zollstock

Heute Mittag wurden wir um 14:06 Uhr im Rahmen unserer Sonderaufgabe “Schaummittellogistik” zum Fort VII nach Köln-Zollstock alarmiert.

Vor Ort haben bereits seit circa 11 Uhr mehrere Einheiten von Berufsfeuerwehr sowie Freiwilliger Feuerwehr umfangreiche Maßnahmen zur Personensuche und Brandbekämpfung vorgenommen, da es an mehreren Stellen gebrannt hatte und nicht klar war, ob sich eventuell noch Obdachlose im Gebäude befinden, die dort wohl des Öfteren übernachten.

Als wir ausgerückt sind, hatten wir noch keine Rückmeldung von der Löschgruppe Zündorf erhalten, ob diese ausrückt. Somit sind wir zunächst einmal die Feuerwache der Löschgruppe Zündorf angefahren um dort den Anhänger-Schaumlogistik abzuholen und mit zur Einsatzstelle zu führen. Vor Ort haben wir das LF Zündorf mit bereits angehängten Anhänger vorgefunden. Wir sind dann mit der Besatzung des LF Wahn auf das LF Zündorf umgestiegen und sind gemeinsam mit einem Kollegen der Löschgruppe Zündorf an die Einsatzstelle gefahren.

Nachdem wir an der Einsatzstelle angekommen waren, haben wir gemeinsam mit der Besatzung des WLF 5-2 der Berufsfeuerwehr den Abrollbehälter Schaum besetzt und die FireDos®-Anlage in Betrieb genommen. Außerdem haben wir bei der Vornahme eines Schaumrohres unterstützt.

Um etwa 18 Uhr waren wir wieder zurück auf der Feuerwache in Wahnheide und haben die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.

Offizielle Pressemittelung der Feuerwehr Köln:

Schwierige Brandbekämpfung in einer alten Festungsanlage

Am 05.08.2019 wurde gegen 10:40 Uhr der Leitstelle der Feuerwehr Köln von einer Rauchentwicklung an einem alten Festungsgebäude in Zollstock berichtet. Es handelte sich dabei um das Fort VII in der Nähe des Eifeltors.

Die anfänglich vermutete Einsatzstelle hat sich erst während der Erkundung durch das Tanklöschfahrzeug der Feuerwache Marienburg als umfänglicher herausgestellt. Da gelegentlich Obdachlose in diesem ehemaligem Festungsgebäude Unterschlupf suchen, wurde direkt eine höhere Alarmierungsstufe durch die Leitstelle ausgelöst. Die Brandbekämpfung im Inneren des alten und stark maroden Gebäudes, welches auf dem Gelände der Deutschen Bahn steht, gestaltete sich schwierig. Die Zugänglichkeiten in das Fort und in die einsturzgefährdeten Bereiche im Inneren haben einen längeren und personalintensiven Einsatz der Feuerwehr Köln erforderlich gemacht.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden mehrere Brandstellen gefunden und versucht zu löschen. Unterstützung gab es für die Einsatzleitung durch ein Mitglied der AG Festung Köln e.V., das durch die Leitstelle hinzugerufen wurde. Mit guter Ortskenntnis wurden den Einsatzkräften die langen und teilweise verwinkelten Wege erleichtert. Ein tief im Inneren befindlicher Raum, der kaum zugänglich war, musste abschließend mit Mehrbereichsschaum geflutet werden um die Glutnester erfolgreich löschen zu können.

Der gesamte Einsatz hat etwa fünf Stunden gedauert, 36 Atemschutzgeräte wurden gebraucht und eine Versorgung der Einsatzkräfte wurde vor Ort eingerichtet. Im Gebäude befanden sich keine Personen und verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Die weitere Brandursachenermittlung wird von der Kriminalpolizei durchgeführt.

Feuerwehr und Rettungsdienst Köln waren insgesamt mit etwa 80 Kräften im Einsatz. Die ersten Einheiten kamen von den Feuerwachen Marienburg, Lindenthal, Innenstadt sowie von der Löschgruppe Eil der Freiwilligen Feuerwehr. Im Verlauf wurden weitere Einheiten der Feuerwachen Porz, Mülheim und Weidenpesch sowie der Freiwilligen Feuerwehr aus Esch, Longerich und Wahn sowie der Fernmeldedienst tätig. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Herausgeber:
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Berufsfeuerwehr – Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Stabsstelle Kommunikation und Medien