Die diesjährige Sommerfahrt der Jugendfeuerwehr Wahn-Heide-Lind führte an die Nordsee auf den Hof Apfelherz in Ochtersum im Landkreis Wittmund (Niedersachsen).

Tag I – 18. August 2025 | Anreise

Am Morgen traf sich die Jugendfeuerwehr um 10 Uhr am Gerätehaus. Nach dem gemeinsamen Beladen der Mannschaftstransportfahrzeuge starteten wir gegen 11 Uhr unsere Fahrt in Richtung Nordsee. Die Anreise verlief ohne Zwischenfälle, sodass wir nach rund vier Stunden Ostfriesland erreichten.

Nach dem Einkauf der Verpflegung ging es weiter zu unserer Unterkunft, dem Hof Apfelherz in Ochtersum. Dort angekommen erfolgte die Zimmeraufteilung, bevor die Jugendlichen ihre Zimmer für die kommenden Tage bezogen. Am Abend wurde das gemeinsame Abendessen von den Jugendlichen selbst zubereitet. Anschließend ließen wir den ersten Tag mit Spielen und gemeinsamen Aktivitäten auf dem Außengelände ausklingen, bevor um 22 Uhr Nachtruhe war.

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Tag II – 19. August 2025 | Wattwanderung

Der zweite Tag begann am Morgen mit dem gemeinsamen Frühstück. Danach hatten die Jugendlichen zunächst Freizeit auf dem Gelände der Unterkunft, die sowohl für sportliche Aktivitäten als auch für Gesellschaftsspiele genutzt wurde.

Am Nachmittag stand eine Wattwanderung vor Neßmersiel auf dem Programm. Dabei erhielten wir viele interessante Informationen über das ostfriesische Wattenmeer und seine tierischen Bewohner. Natürlich durfte auch das Einsinken im Watt nicht fehlen, bevor wir uns anschließend an den kalten Fußduschen am Strand vom Schlamm befreiten.

Bilder von der Wattwanderung (Anklicken zum Vergrößern)

Zurück in der Unterkunft stärkten wir uns mit einem gemeinsamen Abendessen, das erneut von den Jugendlichen selbst vorbereitet wurde. Den Abend verbrachten wir gemeinsam auf dem Außengelände, bevor es nach einem ereignisreichen Tag wieder bettfertig machen und schlafen gehen hieß.

Tag III – 20. August 2025 | Kutterfahrt

Am dritten Tag konnten wir etwas länger schlafen, da die Abfahrt erst gegen Mittag geplant war. Unser Ausflug führte uns an den Hafen von Bensersiel, wo wir mit dem Fischkutter „Möwe“ zu einer Erkundungstour auf See aufbrachen.

Während der Fahrt hatten wir die Gelegenheit, unter anderem Seehunde in freier Wildbahn zu beobachten. Ein weiterer Höhepunkt der Tour war das Auswerfen der Netze. Den gemeinsamen Fang konnten wir anschließend an Bord begutachten. Das Personal erklärte uns anschaulich die verschiedenen Meeresbewohner, darunter Muscheln, Seesterne, Krabben und verschiedene Fischarten.

Nach rund zwei Stunden kehrten wir mit vielen neuen Eindrücken wieder an Land zurück.

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Tag IV – 21. August 2025 | Seehundrettungsstation, Rätsellabyrinth & Erlebnisbad

Am letzten vollständigen Tag vor Ort besuchten wir zunächst die Seehundstation in Norden bei Aurich. Die Seehundstation ist eine anerkannte Aufzucht- und Rehabilitationsstation für verwaiste, kranke oder verletzte Seehunde und Kegelrobben aus dem niedersächsischen Wattenmeer. Dort werden die Tiere fachgerecht versorgt, medizinisch betreut und nach ihrer Genesung wieder in die freie Wildbahn entlassen. Während unseres Besuchs erhielten wir spannende Einblicke in die Arbeit der Mitarbeitenden sowie in den Schutz der heimischen Meeressäuger.

Nach dem Besuch nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit, sich im Souvenirshop mit Andenken einzudecken. Außerdem wählten sie gemeinsam einen Seehund als Maskottchen für unser „neues“ zweites Löschfahrzeug aus.

Bilder von der Seehundrettungsstation (Anklicken zum Vergrößern)

Direkt nebenan konnten die Jugendlichen anschließend ein kleines Labyrinth erkunden, in dem verschiedene Rätsel gelöst werden mussten, um den richtigen Weg zum Ausgang zu finden. Im Anschluss ging es ebenfalls in unmittelbarer Nähe in das Erlebnisbad Ocean Wave, wo wir den weiteren Nachmittag mit viel Badespaß verbrachten.

Am Abend ließen wir den ereignisreichen Tag bei einem gemeinsamen Grillabend an der Unterkunft ausklingen, bevor es später wieder bettfertig machen und schlafen gehen hieß.

Tag V – 22. August 2025 | Abreise

Am letzten Tag frühstückten wir am Morgen noch einmal gemeinsam. Anschließend wurden die Zimmer geräumt, das Gepäck verladen und die Unterkunft gründlich gereinigt. Danach traten wir die Rückfahrt nach Köln an. Aufgrund von starkem Verkehrsaufkommen verzögerte sich die Heimreise durch mehrere Staus, dennoch kamen alle wohlbehalten wieder zu Hause an.