Erhöhtes Einsatzaufkommen durch mehrere Brände im Einsatzgebiet

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Das Kriminalkommissariat 15 der Polizei Köln sucht nach Vandalismusschäden und Brandstiftungen im Ortsteil Wahnheide nach Zeugen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegengenommen.

*** Polizeipressemeldungen vom 08.02.2021 und 11.02.2021 ***

In den vergangenen Tagen wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind sowie andere Einheiten der Kölner Feuerwehr vermehrt zu Brandeinsätzen im Ortsteil Wahnheide alarmiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Sonntag, der 07.02.2021 – Einsatz 02/2021

📟 EinsatzstichwortAUTO 1 (PKW-Brand)
Alarmierungszeitpunkt07.02.2021, 19:32 Uhr
📍 EinsatzortHunoldstraße, Köln-Wahnheide

Am Sonntagabend wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind in die Hunoldstraße zu einem PKW-Brand alarmiert.

Vor Ort brannte ein abgestellter Opel Meriva auf einem Parkplatz. Das ersteintreffende Löschfahrzeug der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind löschte das Feuer im Motorraum mittels Schnellangriff ab.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von der Feuer- und Rettungswache Porz und den Löschgruppen Wahn-Heide-Lind und Libur.

Bild: © Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Dienstag, der 09.02.2021 – Einsätze 04-06/2021

📟 EinsatzstichwortFEU 1 (Feuer Alarmstufe 1)
Alarmierungszeitpunkt09.02.2021, 21:10 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Am Dienstagabend wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind dann zu einem gemeldetem Dachstuhlbrand in die Magazinstraße alarmiert.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle konnte die Besatzung des ersteintreffenden Löschfahrzeuges der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind eine starke Verrauchung im Bereich des Dachstuhls feststellen, weshalb die Alarmstufe vorsorglich auf FEU 2 (Feuer – Alarmstufe 2) erhöht wurde. Nach einer weiteren Erkundung durch einen Trupp unter Atemschutz konnte die Alarmstufe auf FEU 1 (Feuer – Alarmstufe 1) zurückgestuft werden. Es brannten Baustoffe an verschiedenen Stellen auf einer Baustelle im Bereich des Dachstuhls.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Porz, Ostheim und Deutz, sowie der Löschgruppen Wahn-Heide-Lind und Libur.

📟 EinsatzstichwortMUELL (Müllbrand)
Alarmierungszeitpunkt09.02.2021, 21:53 Uhr
📍 EinsatzortNeue Heide, Köln-Wahnheide

Noch während die Besatzung des Löschfahrzeuges an der Einsatzstelle Magazinstraße aufgeräumt hatte, erhielt die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind einen Folgeeinsatzauftrag. Unverzüglich machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg zu einem gemeldeten PKW-Brand in der Sportplatzstraße.

Nach ersten Erkundungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle und das Einsatzstichwort auf MUELL (Müllbrand) in der Straße “Neue Heide” korrigiert. Im Innenhof einer Wohnanlage haben zwei Müllcontainer und weiterer Unrat in direkter Nähe zu einer Garage und einem abgestelltem PKW gebrannt. Das Feuer wurde durch einen Trupp unter Atemschutz mittels Schnellangriff abgelöscht.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Ostheim und Deutz, sowie der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

📟 EinsatzstichwortGELFEU (Gelöschtes Feuer)
Alarmierungszeitpunkt09.02.2021, 22:40 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Im Anschluss an den Einsatz in der Straße “Neue Heide” ist das Löschfahrzeug wieder zur Einsatzstelle Magazinstraße gefahren um die Brandnachschau durchzuführen. Vor Ort konnte kein Feuer oder Rauch festgestellt werden.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

Mittwoch, der 10.02.2021 – Einsätze 07-11/2021

📟 EinsatzstichwortFEU 1 (Feuer Alarmstufe 1)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 08:58 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Am gestrigen Mittwochmorgen wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind erneut in die Magazinstraße alarmiert. An der selben Einsatzstelle haben Baustoffe auf einer Baustelle im Dachstuhl gebrannt. Das Feuer wurde mittels mehrerer Kleinlöschgeräte durch die Berufsfeuerwehr gelöscht.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Porz und Ostheim, sowie der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

📟 EinsatzstichwortGELFEU (Gelöschtes Feuer)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 10:30 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Eine Stunde nach Einsatzabschluss ist das Löschgruppenfahrzeug der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind erneut in die Magazinstraße gefahren, diesmal zur Brandnachschau. Es konnte erneut weder Rauch, noch Feuer oder Glutnester festgestellt werden.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

📟 EinsatzstichwortFEU 1 (Feuer – Alarmstufe 1)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 15:36 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Am gestrigen Mittwochnachmittag wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind dann erneut in die Magazinstraße alarmiert. Wieder brannten Baustoffe auf einer Baustelle im Dachstuhl. Die ersteintreffende Berufsfeuerwehr ist zur Brandbekämpfung vorgegangen. Die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind stand in Bereitstellung und konnte dann kurze Zeit später ohne tätig zu werden einrücken.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Porz und Ostheim, sowie der Löschgruppen Wahn-Heide-Lind und Libur.

📟 EinsatzstichwortFEU 1 (Feuer – Alarmstufe 1)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 21:22 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Am gestrigen Mittwochabend wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind dann noch einmal in die Magazinstraße alarmiert. An der selben Einsatzstelle haben wieder Baustoffe auf einer Baustelle im Dachstuhl gebrannt. Diesmal wurde die Brandlast in den Innenhof verbracht und mittels Schwerschaum nachhaltig abgelöscht.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Porz, Ostheim und Deutz, sowie der Löschgruppen Wahn-Heide-Lind und Libur.

Bild: © Lars Donath / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind
📟 EinsatzstichwortGELFEU (Gelöschtes Feuer)
Alarmierungszeitpunkt10.02.2021, 23:55 Uhr
📍 EinsatzortMagazinstraße, Köln-Wahnheide

Kurz vor Mitternacht ist das Löschgruppenfahrzeug der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind dann wieder in die Magazinstraße gefahren, diesmal aber nur zur Brandnachschau. Es konnte erneut weder Rauch, noch Feuer oder Glutnester festgestellt werden.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

Einsatz 63/2020 – FEU 3

📟 EinsatzstichwortFEU 3 (Feuer – Alarmstufe 3)
Alarmierungszeitpunkt27.11.2020, 01:50 Uhr
📍 EinsatzortAm Grott, Köln-Lind

Heute Morgen wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind um 1:50 Uhr zu einem bereits laufenden Einsatz im Gewerbegebiet Niederkasseler Straße in Köln-Lind alarmiert.

Um 1:28 Uhr hat die Brandmeldeanlage (BMA) der betroffenen Firma ausgelöst, weshalb ein Löschzug der Berufsfeuerwehr zur Erkundung nach Lind geschickt wurde. Vor Ort hat sich das bestimmungsgemäße Auslösen der BMA bestätigt, die Lagerhalle der betroffenen Firma auf einer Fläche von 3200m² stand in Vollbrand. In der Lagerhalle wurden Seidenblumen, Textilpflanzen und andere Gegenstände vorwiegend aus Plastik gelagert.

Bei Eintreffen der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind an der Einsatzstelle war der erste Auftrag eine Wasserversorgung aufzubauen. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung wurde eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke aus der Niederkasseler Straße aus aufgebaut mit zwei Löschfahrzeugen der freiwilligen Feuerwehr als Verstärker.

Ein Kamerad der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind ist zusammen mit einem Kameraden aus der Löschgruppe Libur zur Außenbrandbekämpfung unter Atemschutz vorgegangen.

Zwei Kameraden der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind wurden als Maschinisten, für das eigene und ein anderes Löschgruppenfahrzeug, eingesetzt. Der Stammmaschinist der Löschgruppe wurde zwischendurch immer wieder durch die Einsatzleitung als Fahrzeugversetzungsdienst für die verschiedensten Einsatzfahrzeuge an der Einsatzstelle eingesetzt.

📟 EinsatzstichwortSCHAUM (Sonderfunktion Schaumlogistik)
Alarmierungszeitpunkt27.11.2020, 02:27 Uhr
📍 EinsatzortAm Grott, Köln-Lind

Im Einsatzverlauf wurden die Löschruppen Wahn-Heide-Lind und Zündorf im Rahmen ihrer Sonderfunktion “Schaumlogistik” alarmiert. Im Einsatzverlauf wurden beide Flexi-Foam-Systeme mittels Abrollbehälter und Anhänger zur Einsatzstelle verbracht. Zum Einsatz kam dann nur ein Flexi-Foam-System welches auf verschiedenen Drehleitern und an verschiedensten Positionen zur Flutung der Lagerhalle mit Leichtschaum verwendet wurde. Der Gruppenführer der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind hat an der Einsatzstelle die Funktion des Unterabschnittsleiters Schaumlogistik wahrgenommen.

Das eigene Löschgruppenfahrzeug wurde vermutlich selten bei einem Einsatz so belastet wie heute. Zu Höchstzeiten hat das LF 8/6 über einen längeren Zeitraum mit einer FP 8/8 zeitgleich ein Wenderohr an der Drehleiter und einen mobilen Wasserwerfer betrieben.

Ab etwa 10:00 Uhr wurde das eigene Löschgruppenfahrzeug noch für die Befüllung eines externen Löschmittelvorratsbehälters der Deutz AG verwendet. Im Einsatzverlauf wurden hier ca. 400.000 Liter Wasser entnommen. Das Löschfahrzeug hat etwa 120.000 Liter wieder eingefüllt, dann wurden die Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind um etwa 12:00 Uhr ausgelöst.

Nachdem die Einsatzkräfte der Löschgruppe wieder am Feuerwehrgerätehaus eingetroffen waren, ist ein Kamerad noch mit dem MTF zum Werkstattzentrum in Kalk gefahren um Schläuche und Gerätschaften zu tauschen. Um etwa 13:00 Uhr war unser LF wieder einsatzbereit.

Während des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte durch die Löschgruppe Longerich im Rahmen der Sonderfunktion “Versorgung” verpflegt.

Im Einsatz waren und sind über 130 Einsatzkräfte der Kölner Feuerwehr. Die Einsatzkräfte stammten von den Feuer- und Rettungswachen Deutz, Innenstadt, Lindenthal, Marienburg, Mülheim, Ostheim, Porz und Weidenpesch, dem Werkstattzentrum und den Löschgruppen Eil, Heumar, Holweide, Libur, Longerich, Rodenkirchen, Urbach, Wahn-Heide-Lind und Zündorf, sowie dem Fernmeldedienst. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch die RheinEnergie, die untere Wasserschutzbehörde und das technische Hilfswerk.

Auch aktuell sind noch stadtweit Einheiten für die Auslösung und Grundschutzsicherung im Zusammenhang mit diesem Einsatzereignis im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten an der Einsatzstelle dauern noch an.

© Daniel Evers / WupperVideo
Offizielle Pressemitteilung der Feuerwehr Köln

Größerer Lagerhallenbrand in Köln-Porz fordert die Feuerwehr Köln – Lagerhalle in Vollbrand

In der heutigen Nacht lief um 01.28 Uhr die Brandmeldeanlage einer Lagerhalle in Köln Porz bei der Feuerwehr Köln ein. Die erstalarmierten Einsatzkräfte konnten auf der Anfahrt eine starke Rauch- und Flammentwicklung in Richtung des Objektes erkennen und erhöhten die Einsatzstufe auf Feuer 2 mit zwei Löschzügen. Bei der Ankunft wurde eine Lagerhalle mit den Abmaßen 40 m x 80 m in Vollbrand erkundet. Eine weitere Erhöhung der Alarmstufe, nämlich Feuer 3, sowie weitere Sonderfahrzeuge wurden zur Einsatzstelle alarmiert. Dazu gehörten ein weiterer Löschzug und Einsatzeinheiten zur Herstellung von größeren Mengen Löschschaum und Förderung von Löschwasser. Die benachbarte Leitstelle Rhein- Sieg wurde parallel über eine größere Rauchentwicklung informiert. Auf Grund von anfänglichen Versorgungsengpässen in der Bereitstellung von Löschwasser wurde von der Feuerwehr in Absprache mit der Werkfeuerwehr Deutz AG ein in der Nähe befindlicher Wassertank der Deutz AG genutzt.

Während der Löscharbeiten musste ein Kamerad mit internistischen Symptomen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden. Es besteht keine Lebensgefahr. Der Rettungsdienst versorgte an der Einsatzstelle eine weitere Kameradin mit einer chirurgischen Verletzung. Hier war ein Transport nicht erforderlich.

Die Lagerhalle ist vom Feuer vollständig niedergebrannt. Aktuell laufen noch aufwendige Nachlöscharbeiten.

Im Einsatz sind insgesamt 105 Einsatzkräfte der Freiwilliger Feuerwehr Köln und Berufsfeuerwehr Köln, unterstützt durch die RheinEnergie und die Untere Wasserschutzbehörde.

Herausgeber:
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Berufsfeuerwehr – Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Stabsstelle Kommunikation und Medien

Einsatz 62/2020 – FEU 2Y

📟 EinsatzstichwortFEU 2Y (Feuer mit Menschenleben in Gefahr)
Alarmierungszeitpunkt23.11.2020, 01:09 Uhr
📍 EinsatzortGuntherstraße, Köln-Wahnheide

Die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind wurde heute Morgen um 1:09 Uhr zu einer Rauchentwicklung in die Guntherstraße im Stadtteil Wahnheide alarmiert. Noch auf Anfahrt zur Einsatzstelle wurde das Einsatzstichwort auf “Feuer mit Menschenleben in Gefahr” erhöht.

In einem Mehrparteienhaus ist es in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss zu einem Wohnungsvollbrand gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen aus der betroffenen Wohnung über den Balkon nach Außen. Das Feuer drohte auf den Dachstuhl des Gebäudes überzugreifen.

Durch ein Hubrettungsfahrzeug (Drehleiter) der Berufsfeuerwehr wurden zwei Personen über den Balkon aus einer Nachbarwohnung gerettet. Mehrere Trupps von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr waren im Einsatz unter Atemschutz zur Personenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt worden. Im folgenden ein Bericht über die Tätigkeiten der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind:

Der Angriffstrupp der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind hat unter Atemschutz eine Kontrolle auf Feuer und Personen im dritten Obergeschosses durchgeführt, wobei er auch eine Notfalltüröffnung durchgeführt hat. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde der Angriffstrupp auch für Löschmaßnahmen in der betroffenen Wohnung eingesetzt.

Der Schlauchtrupp der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind hat während des Einsatzes eine Wasserversorgung aufgebaut und unterstützte bei der Einsatzstellenlogistik. Als das Feuer aus war, hat der Schlauchtrupp das Gebäude noch grob von Löschwasser befreit.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursachenermittlung aufgenommen.

Um etwa 4:00 Uhr waren die Einsatzkräfte der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind wieder am Feuerwehrgerätehaus und haben die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Um etwa 4:30 Uhr waren Fahrzeuge und Mannschaft dann wieder Einsatzbereit.

Im Einsatz waren 50 Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Deutz (GW-A 10), Marienburg (HLF 2, NEF 2.1), Ostheim (HLF 8, DLK 8, PTLF 8, RTW 8.1) und Porz (HLF 7, DLK7, PTLF 7), der Rettungswache Zündorf (RTW 17.1) und den Löschgruppen Libur (HLF LB.1) und Wahn-Heide-Lind (LF WA.1, MTF WA) der freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hat der Führungsdienst (BVA 2.1, OVA 5.1) der Branddirektion wahrgenommen.

Einsatz 59/2020 – SCHAUM

📟 EinsatzstichwortSCHAUM (Sonderfunktion Schaumlogistik)
Alarmierungszeitpunkt24.09.2020, 14:20 Uhr
📍 EinsatzortSiegburger Straße, Köln-Deutz

Heute Mittag wurden wir im Rahmen unserer Sonderaufgabe “Schaummittellogistik” zu einem bereits laufendem Großeinsatz der Feuerwehr im Stadtteil Deutz alarmiert.
In einem Recyclingbetrieb ist es zu einem ausgedehnten Brandereignis gekommen. Im Außenbereich des Betriebes brannten etwa 200m³ Papierballen. Der Brand hat sich zeitweise auf das Dach einer angrenzenden Langerhalle ausgebreitet. Auch ein Radlader ist vollständig ausgebrannt.

Zur Brandbekämpfung wurde im Verlauf des Einsatzes auch sogenanntes Netzmittel eingesetzt. Hierbei wird dem Löschwasser ein geringer Anteil an Schaummittel beigemischt, um die Eindringtiefe des Löschmittels in das Brandgut zu erhöhen, was insbesondere bei gepresstem Papier den Löscherfolg deutlich steigert.
Vor Ort haben wir die Schaummittelversorgung von zwei Zumischern sichergestellt. Materialien vom Abrollbehälter Schaumlogistik musste nicht zum Einsatz kommen.

Offizielle Pressemittelung der Feuerwehr Köln:

Großbrand erfordert Warnung der Bevölkerung – Brand in Recyclingbetrieb führt zu Großeinsatz mit einem Verletzten

Am Donnerstagnachmittag ist es auf dem Gelände eines Recyclingbetriebes in der Siegburger Straße zu einem Großeinsatz der Feuerwehr Köln gekommen. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln alarmierte nach einer Vielzahl an eingehenden Notrufen um 13:34 Uhr zunächst zwei Löschzüge in den Stadtteil Deutz.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellten einen ausgedehnten Brand fest, welcher auf eine angrenzende Lagerhalle des Betriebes überzugreifen drohte.

Ein Mitarbeiter des Betriebes wurde durch das Einatmen von Rauchgasen leicht verletzt. Nach Untersuchung durch den Notarzt und Rettungsdienst war ein Transport zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus jedoch nicht notwendig.

Aufgrund der zunächst enormen Rauchentwicklung wurde um 14:05 Uhr vorsorglich eine Bevölkerungswarnung durch die Feuerwehr Köln mit dem Hinweis, Fenster und Türen im Nahbereich der Einsatzstelle geschlossen zu halten, ausgelöst. Diese Warnung konnte bereits nach einer Stunde um kurz nach 15 Uhr zurückgenommen werden.

Parallel zu sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen wurden durch den Einsatzleiter umgehend weitere Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr angefordert.

Im Rahmen der Alarmstufe 3 für die Feuerwehr Köln waren über 100 Einsatzkräfte, darunter drei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Köln im Einsatz, darunter Spezialeinheiten zur Löschwasserversorgung, Umweltschutz und Schaumlogistik.

Es brannten gut 200 Kubikmeter, überwiegend Papierballen im Außenbereich des Betriebes. Der Brand griff zwischenzeitlich auf Teile des Daches der betriebseigenen Lagerhalle über. Das Feuer konnte nach gut einer Stunde durch den Einsatz von zwei Wasserwerfern über Drehleitern und mehreren Strahlrohren unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Zur Brandbekämpfung wurde im Verlauf des Einsatzes auch sogenanntes Netzmittel eingesetzt. Hierbei wird dem Löschwasser ein geringer Anteil an Schaummittel beigemischt, um die Eindringtiefe des Löschmittels in das Brandgut zu erhöhen, was insbesondere bei gepresstem Papier den Löscherfolg deutlich steigert.

Bereits um 15:15 Uhr waren nur noch Nachlöscharbeiten notwendig, welche vom Betrieb vor Ort mit einem Radlader unterstützt wurden. Der Großteil der Einsatzkräfte war zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Einsatz entlassen worden. Die Nachlöscharbeiten dauern zur Stunde an und werden die Feuerwehr Köln voraussichtlich noch bis in die frühen Abendstunden fordern.

Das zuständige Kriminalkommissariat der Polizei Köln hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Herausgeber:
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Berufsfeuerwehr – Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Stabsstelle Kommunikation und Medien

Einsatz 45/2019 – SCHAUM

📟 EinsatzstichwortSCHAUM (Sonderfunktion Schaumlogistik)
Alarmierungszeitpunkt05.08.2019, 14:06 Uhr
📍 EinsatzortFort VII, Köln-Zollstock

Heute Mittag wurden wir um 14:06 Uhr im Rahmen unserer Sonderaufgabe “Schaummittellogistik” zum Fort VII nach Köln-Zollstock alarmiert.

Vor Ort haben bereits seit circa 11 Uhr mehrere Einheiten von Berufsfeuerwehr sowie Freiwilliger Feuerwehr umfangreiche Maßnahmen zur Personensuche und Brandbekämpfung vorgenommen, da es an mehreren Stellen gebrannt hatte und nicht klar war, ob sich eventuell noch Obdachlose im Gebäude befinden, die dort wohl des Öfteren übernachten.

Als wir ausgerückt sind, hatten wir noch keine Rückmeldung von der Löschgruppe Zündorf erhalten, ob diese ausrückt. Somit sind wir zunächst einmal die Feuerwache der Löschgruppe Zündorf angefahren um dort den Anhänger-Schaumlogistik abzuholen und mit zur Einsatzstelle zu führen. Vor Ort haben wir das LF Zündorf mit bereits angehängten Anhänger vorgefunden. Wir sind dann mit der Besatzung des LF Wahn auf das LF Zündorf umgestiegen und sind gemeinsam mit einem Kollegen der Löschgruppe Zündorf an die Einsatzstelle gefahren.

Nachdem wir an der Einsatzstelle angekommen waren, haben wir gemeinsam mit der Besatzung des WLF 5-2 der Berufsfeuerwehr den Abrollbehälter Schaum besetzt und die FireDos®-Anlage in Betrieb genommen. Außerdem haben wir bei der Vornahme eines Schaumrohres unterstützt.

Um etwa 18 Uhr waren wir wieder zurück auf der Feuerwache in Wahnheide und haben die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.

Offizielle Pressemittelung der Feuerwehr Köln:

Schwierige Brandbekämpfung in einer alten Festungsanlage

Am 05.08.2019 wurde gegen 10:40 Uhr der Leitstelle der Feuerwehr Köln von einer Rauchentwicklung an einem alten Festungsgebäude in Zollstock berichtet. Es handelte sich dabei um das Fort VII in der Nähe des Eifeltors.

Die anfänglich vermutete Einsatzstelle hat sich erst während der Erkundung durch das Tanklöschfahrzeug der Feuerwache Marienburg als umfänglicher herausgestellt. Da gelegentlich Obdachlose in diesem ehemaligem Festungsgebäude Unterschlupf suchen, wurde direkt eine höhere Alarmierungsstufe durch die Leitstelle ausgelöst. Die Brandbekämpfung im Inneren des alten und stark maroden Gebäudes, welches auf dem Gelände der Deutschen Bahn steht, gestaltete sich schwierig. Die Zugänglichkeiten in das Fort und in die einsturzgefährdeten Bereiche im Inneren haben einen längeren und personalintensiven Einsatz der Feuerwehr Köln erforderlich gemacht.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden mehrere Brandstellen gefunden und versucht zu löschen. Unterstützung gab es für die Einsatzleitung durch ein Mitglied der AG Festung Köln e.V., das durch die Leitstelle hinzugerufen wurde. Mit guter Ortskenntnis wurden den Einsatzkräften die langen und teilweise verwinkelten Wege erleichtert. Ein tief im Inneren befindlicher Raum, der kaum zugänglich war, musste abschließend mit Mehrbereichsschaum geflutet werden um die Glutnester erfolgreich löschen zu können.

Der gesamte Einsatz hat etwa fünf Stunden gedauert, 36 Atemschutzgeräte wurden gebraucht und eine Versorgung der Einsatzkräfte wurde vor Ort eingerichtet. Im Gebäude befanden sich keine Personen und verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Die weitere Brandursachenermittlung wird von der Kriminalpolizei durchgeführt.

Feuerwehr und Rettungsdienst Köln waren insgesamt mit etwa 80 Kräften im Einsatz. Die ersten Einheiten kamen von den Feuerwachen Marienburg, Lindenthal, Innenstadt sowie von der Löschgruppe Eil der Freiwilligen Feuerwehr. Im Verlauf wurden weitere Einheiten der Feuerwachen Porz, Mülheim und Weidenpesch sowie der Freiwilligen Feuerwehr aus Esch, Longerich und Wahn sowie der Fernmeldedienst tätig. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Herausgeber:
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Berufsfeuerwehr – Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Stabsstelle Kommunikation und Medien

Erhöhtes Einsatzaufkommen wegen Sturmtief “Eberhard”

Durch die Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes war abzusehen, dass der Sonntag auch für uns ein arbeitsreicher Tag werde würde.

Am gestrigen Nachmittag wurde die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind alarmiert. Aufgrund des Sturmtiefs „Eberhard“ kam es zu einem erhöhten Einsatzaufkommen für die Kölner Feuerwehr.
© Marc Dörrich / Löschgruppe Wahn-Heide-Lind

Um 15:20 Uhr wurden wir zur Besetzung unseres Gerätehauses alarmiert. Anschließend wurden wir zu insgesamt 12 Einsatzstellen im Stadtgebiet alarmiert, von Porz über die Innenstadt bis nach Höhenhaus.

Für uns war der letzte Einsatz gegen 23:52 beendet und wir konnten das Gerätehaus anfahren, sodass wir letztendlich um 1:00 Uhr unseren wohlverdienten Schlaf antreten konnten.

Die letzte Pressemitteilung der Feuerwehr Köln:

Die Feuerwehr Köln im Dauereinsatz

Nachdem diese Nacht gegen 02:00 Uhr die letzten Einsatzkräfte in Ihre Unterkunft entlassen werden konnten, kann die Feuerwehr auf einen sehr unruhigen Sonntag zurückblicken.

Es sind insgesamt 1320 Einsätze von der Leitstelle der Feuerwehr Köln disponiert wurden. Davon entfallen 810 Einsätze auf das Sturmtief „Eberhard“. Von diesen 810 Einsätzen bedurften 29 Einsätze eines sofortigen Eingreifens durch die Feuerwehr, da es sonst weitere massive Schäden drohten. Dazu zählen unter anderem Bäume die auf Gebäude umzustürzen drohten und Flachdächer die durch den Wind soweit beschädigt worden sind, dass sie eine akute Gefahr für die Öffentlichkeit darstellten. 196 Einsätze wurden mit mittlerer Priorität disponiert und 585 Einsatzstellen konnten nach Erkundung durch die Einsatzkräfte mit einfachen technischen Hilfsmittel beseitigt werden oder bedurften kein Eingreifen der Feuerwehreinsatzkräfte.

Zur Disponierung der Notrufmeldungen wurden Leitstellendisponenten nachalarmiert, so dass die Leitstelle durchgehend alle Dispositionsplätze besetzen konnte.

Neben den 190 Berufsfeuerwehrleuten, die Ihren täglichen Alarmdienst auf den 11 Feuer- und Rettungswachen versehen,  unterstützte die Freiwillige Feuerwehr mit über 250 Einsatzkräften das Einsatzgeschehen. Die erste Alarmierung für die Freiwillige Feuerwehr wurde um 12:50 Uhr ausgelöst und die letzten Einsatzkräfte gegen 02:00 Uhr in Ihren wohlverdienten Feierabend entlassen.

Die Feuerwehr Köln rechnet auch am heutigen Tag mit weiteren Meldungen über Sturmschäden. Der Führungsdienst der Feuerwehr Köln möchte sich bei allen Einsatzkräften für Ihr persönliches Engagement, die zur Bewältigung dieser Flächenlage beigetragen haben, bedanken. Weiterhin bittet sie die Kölner Bevölkerung die Warnhinweise des Deutschen Wetterdienstes zu beachten, da auch in den folgenden Tagen mit einzelnen Sturmböen zu rechnen ist.

Erhöhtes Einsatzaufkommen wegen Sturmtief “Burglind” zum Jahresbeginn

Am Mittwoch, den 3. Januar wurden wir und die restlichen Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Köln um 5:56 Uhr unter dem Einsatzstichwort “SONDER” zur Besetzung der Gerätehäuser alarmiert.

Hintergrund waren unzählige Einsätze, die uns Sturmtief “Burglind” beschert hatte.

Um 6:09 Uhr wurden wir dann zum ersten Einsatz auf dem Linder Mauspfad

Baum auf PKW auf dem Linder Mauspfad

alarmiert. Dort ragte ein Baum über den Gehweg in die halbe Straße hinein. Mittels Kettensäge wurde der Baum zerlegt.  Ärgerlich war das derzeitige Fehlen unseres Stromerzeugers (technischer Defekt) sodass der Arbeitsbereich nur schlecht ausgeleuchtet werden konnte.

Um 7:42 Uhr ging es weiter Richtung Autobahn A 59. Dort sollte im Bereich der Anschlussstelle Lind ein weiterer Baum auf der Fahrbahn liegen. Auf beiden Seiten der Anschlussstelle konnte allerdings kein Sturmschaden gefunden werden.

Baum auf Haus in der Röntgenstraße

So ging es weiter nach Porz in die Röntgenstraße. Dort war eine Birke vom Wind umgeworfen und lag am Dach eines Mehrfamilienhauses an. Über eine angeforderte Drehleiter wurde der Baum soweit entastet, dass dem Wind keine Angriffsfläche mehr geboten wurde. Später wurde der Baum durch einen Kran der Berufsfeuerwehr vom Dach entfernt.

Einsatz von LF WA 1 und DL 7

Während des Wartens auf den Kran, bzw. den Führungsdienst der Berufsfeuerwehr wollten wir unser Löschfahrzeug tanken. Nach dem

Abschleppen unseres Löschfahrzeuges

Auffüllen des Kraftstoffes wollte das Fahrzeug allerdings nicht mehr anspringen. Kurzfristig halfen uns unsere Kameraden aus Eil und schleppten uns an. Die angeforderten Techniker der Kraftfahrzeugabteilung konnten defekte Batterien als Verursacher ausmachen. Diese wurden unterwegs ausgetauscht.

Nachdem sich abzeichnete, dass ein Kran nicht so schnell verfügbar sein würde, zogen wir weiter: In der Deutzer Suevenstraße drohten lose Dachziegeln auf den Gehweg zu fallen. Diese wurden über ein Dachfenster entfernt.

Ast auf Straße am Senkelsgraben

Auf dem Rückweg Richtung Wahnheide wurden wir in den Senkelsgraben alarmiert. Dort war ein größerer Ast eines Baumes auf die Straße gestürzt. Auch hier kam die Motorkettensäge zum Einsatz. Gegen 13:20 Uhr konnten wir das Gerätehaus anfahren.

Hier hielten wir uns noch bis ca. 14:30 Uhr einsatzbereit. Nach Rücksprache konnten wir entlassen werden. Nach der Reinigung von Fahrzeug und Gerät konnten wir schlussendlich wieder um 15 Uhr heimwärts einrücken.

Einsatz 43/2017 – FEU 2

Am frühen Morgen des 4. Septembers wurde die Löschgruppe um 1:03 Uhr zu einer Rauchentwicklung im Bereich der Heidestraße/Wilhelm-Ruppert-Gelände alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchsäule und Feuerschein erkennbar. Vor Ort brannte ein leerstehendes Gebäude direkt neben dem Gebäude, welches auch die Sparkassenfiliale Wahn beheimatet.

das Feuer drohte bereits auf dieses Gebäude überzugreifen, Fenster waren durch die Hitze bereits beschädigt. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr und der Löschgruppe Urbach wurden zügig mehrere Strahlrohe im Außenangriff eingesetzt, zusätzliche Werfer über Drehleitern und Tanklöschfahrzeuge unterstützten dabei.

Bei der ersten Meldung wurde von der Sparkassenfiliale in Porz ausgegangen, daher war auch die Löschgruppe Urbach alarmiert. Nachdem klar wurde, dass sich die Einsatzstelle in Wahn befand rückte auch die Einheit aus Urbach nach Wahn aus.

Wir unterstützen beim Aufbau der Wasserversorgung und überbahmen die Brandbekämpfung im Außenbreich durch zweitweise drei C-Strahlrohre, während weitere Trupps zum Gebäude vordrangen. Dies gestaltete sich durch die Bebauung und starken Bewuchs schwierig.

Nachdem nur noch Nachlöscharbeiten durchzuführen waren konnten wir gegen 4:30 Uhr den Einsatz beenden.

Die Pressemeldung der Feuerwehr Köln:

Am frühen Montagmorgen brannte eine ehemalige Diskothek auf dem Ruppertgelände in Wahn vollständig aus. Die ersten Notrufe erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln in der Nacht um 1 Uhr. Die erstalarmierten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Porz konnten schon auf der Anfahrt heftigen Feuerschein wahrnehmen und erhöhten daraufhin die Alarmstufe auf “FEUER2”, so dass neben der Freiwilligen Feuerwehr auch ein zweiter Löschzug nach Wahn ausrückte.

Es brannte eine seit vielen Jahren stillgelegte Diskothek auf einer Fläche von circa 25 mal 10 Metern. Die Zugänglichkeit zum Objekt gestaltete sich sehr schwierig, weil es durch Baum- und Buschwerkbewuchs völlig zugewuchert war. Erst durch den Einsatz von drei Motorkettensägen konnte der Eingangsbereich freigelegt werden. Erster Einsatzschwerpunkt war der Schutz des benachbarten 4-geschossigen Gebäudes, weil durch die Wärmestrahlung bereits einige Fenster beschädigt waren und das Feuer überzugreifen drohte. Zum Schutz des Nachbargebäudes und für die Löscharbeiten waren zwei Wenderohre von Drehleitern, ein Monitor von einem Tanklöschfahrzeug sowie vier C-Rohre im Einsatz. Während des Einsatzes konnte eine 20 Kilogramm schwere Gasflasche aus dem Inneren der ehemaligen Diskothek geborgen werden.

Es kam zu keinem Personenschaden. Zur Brandursachenermittlung hat die Polizei die Arbeit aufgenommen. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 50 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen von den Feuerwachen Porz, Ostheim, Deutz, Innenstadt und Weidenpesch, von den Löschgruppen Wahn und Urbach der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Einsatz 41/2016 – SCHAUM

Am Dienstag, den 4. Oktober befanden sich zwei Kräfte der Löschgruppe gerade auf dem Rückweg einer Materialfahrt, als die Löschgruppe gegen 10:19 Uhr in einen bereits laufenden Einsatz alarmiert wurde. 

Auf der Bundesautobahn 4 hatte sich zwischen dem AK Gremberg und dem Dreieck Heumar ein schwerer Unfall ereignet, bei dem ein Gefahrgut-LKW beteiligt war. Dessen Aufbau hatte Leck geschlagen.

Um zu verhindern, dass sich der austretende Stoff entzünden konnte wurde durch die Einsatzleitung die großflächige Einschäumung der Einsatzstelle angeordnet. In diesem Zuge wurde die Schaummittelkomponente der Feuerwehr Köln alarmiert, womit auch wir in den Einsatz genommen wurden.

Da sich unser Löschgruppenfahrzeug wegen eines kleineren technischen Defektes in der Werkstatt befand, rückten die Kräfte der Löschgruppe Wahn mit dem Mannschaftstransportfahrzeug aus.

Vor Ort wurde mittels des Abrollbehälter-Schaum und der Besatzung des transportierenden Wechselladerfahrzeuges die Schaummittelversorgung eines Pulvertanklöschfahrzeuges (PTLF) sichergestellt. Dieses Fahrzeug versorgte ein weiteres Tanklöschfahrzeug mit Schaummittel-Wasser-Gemisch, welches zur Erzeugung des Schaumteppiches diente.

Nach einer Neuordnung der Einsatzstelle wurde letztgenanntes Tanklöschfahrzeug mit neuem Schaummittel versorgt, da dessen Schaumtank in der Anfangsphase des Einsatzes geleert wurde.

Im weiteren Einsatzverlauf musste Gerät zu Schaumzerstörung vorgenommen werden um einer Fachfirma die Entsorgung von kontaminiertem Löschwasser zu ermöglichen.

Für den Verlauf der Bergungsarbeiten musste zwar weiterhin ein Schaumangriff aufrecht erhalten werden, jedoch konnte dies ohne die Unterstützung der Schaummittelkomponente erfolgen, sodass unsere Maßnahmen zurückgenommen werden konnten und wir aus dem Einsatz entlassen werden konnten.

Gegen 18:20 Uhr waren wir wieder einsatzbereit in unserer Unterkunft in Wahnheide.

Anbei die offizielle Information der Berufsfeuerwehr Köln

Am heutigen Vormittag wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln gegen 10:00 Uhr über den Notruf 112 zu einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB 4, in Fahrtrichtung Olpe, zwischen dem Kreuz Gremberg und dem Autobahndreieck Heumar informiert. 
Daraufhin wurden durch die Leitstelle Kräfte der Feuerwachen Marienburg, Deutz, der Rettungshubschrauber Christoph 3 und der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Köln alarmiert. Auf Grund des auftretenden Rückstaus wurde die Anfahrt für die Einsatzkräfte erschwert. 
Die ersten Erkundungsergebnisse lieferte der schnell eintreffende Rettungshubschrauber Christoph 3 aus der Luft und informierte den auf der Anfahrt befindlichen Einsatzleiter über einen schweren Verkehrsunfall mit der Beteiligung von mindestens einem PKW und einem Gefahrgut LKW. Deswegen wurden weitere Einsatzkräfte, darunter die Gefahrguteinheit der Feuerwache Ostheim, nachalarmiert. 
Die genaue Erkundung ergab: 
Am Unfall beteiligt waren drei LKW, einer davon beladen mit Dieselkraftstoff und Heizöl, und zwei PKW – in einem war die Fahrerin eingeklemmt. Der Anhänger des Gefahrgut LKW wurde durch den Unfall auf die Seite gestürzt und das Zugfahrzeug ist Leck geschlagen. Aus dem Zugfahrzeug ergoss sich Dieselkraftstoff aus dem Transporttank auf die Fahrbahn. 
Zunächst wurde zum Schutz vor unbeabsichtigtem Entzünden die Fahrbahn mit Löschschaum abgedeckt. Das dazu benötigte Wasser wurde durch Tanklöschfahrzeuge und eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken bereitgestellt. Durch die Einsatzkräfte wurden zeitgleich die Rettung der eingeklemmten Fahrerin aus dem PKW eingeleitet, die medizinische Versorgung des verletzten Fahrers des Gefahrgut LKW und die Versorgung von 3 leicht verletzten Personen durchgeführt. Danach wurde der ausgetretene Dieselkraftstoff eingedämmt und das Leck verschlossen. Die schwer verletzte Fahrerin des PKW wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 3 in ein Krankenhaus der Maximalversorgung geflogen. Der LKW Fahrer und die drei leicht verletzten Personen wurden in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. Zur Gefahrenabwehr wird zurzeit der Dieselkraftstoff in ein Transportfahrzeug umgepumpt und im Anschluss der umgekippte Gefahrgut-Anhänger durch den Feuerwehrkran im Gefahrenbereich aufgerichtet. Zur Beseitigung der Umweltgefahren unterstützen Mitarbeiter der Werkfeuerwehr Currenta und der unteren Wasserbehörde die Tätigkeiten der Feuerwehr. 
Am Einsatz beteiligt sind die Feuerwachen Marienburg, Deutz, Ostheim, Porz, Innenstadt, Ehrenfeld, Weidenpesch, der Führungsdienst der Branddirektion und Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Köln aus Lövenich, Worringen, Wahn, Zündorf, Urbach, Flittard, Heumar und Dünnwald mit insgesamt 150 Einsatzkräften. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Löschgruppen Roggendorf, Eil, Libur, Rodenkirchen und Longerich besetzen die durch den Einsatz unbesetzten Feuerwachen der Berufsfeuerwehr.

Einsatz 39/2016 – FEU 4

Am Morgen des 23. Septembers wurde unsere Löschgruppe gegen 6:48 Uhr zu einem Brand in einem Gewerbepark in Wahn alarmiert. Ein Kamerad wurde leicht verletzt, konnte aber nach ambulanter Versorgung im Krankenhaus wieder schnell entlassen werden.

Die Pressemitteilung der Feuerwehr Köln:

Feuer in einem Gewerbepark – ein Brandtoter

Ein Anrufer teilte der Leitstelle der Feuerwehr Köln heute Morgen, 23.09.2016, gegen Viertel vor sieben Uhr mit, dass er eine Rauchentwicklung aus einem Betrieb eines Gewerbeparks an der Wilhelm-Ruppert-Str. in Porz-Wahn wahrnehme.
Dieser Einsatz entwickelte sich über die dann folgenden Stunden zu einem umfangreichen Feuerwehreinsatz, bei welchem auch eine leblose Person in einem vom Feuer betroffenen Gewerbebetrieb vorgefunden wurde.
Die Feuerwehr Köln ist derzeit mit über 100 Kräften noch an der Einsatzstelle tätig – die Einsatzdauer ist noch ungewiss.

Nachdem die mit Voralarm alarmierten Kräfte der zuständigen Feuerwache Porz wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintrafen, erkannten sie eine Rauchentwicklung aus einem etwa 15 m x 80 m großen Gebäudekomplex, welcher durch mehrere Handwerksbetriebe genutzt wird. 
Die Ausdehnung des Gebäudes und die kompakte Rauchentwicklung veranlassten den ersteintreffenden Einsatzleiter zu einer Erhöhung der Alarmstufe. Daraufhin wurde ein weiterer Löschzug der Berufsfeuerwehr und weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr hinzualarmiert.
Während dessen begaben sich erste Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung in das Gebäude. Ein Trupp fand beim Vorgehen in eine der Gewerbehalle nach wenigen Metern den leblosen Körper einer männlichen Person.
Der sofort hinzugezogene Notarzt konnte leider nur noch den Tod dieser Person feststellen. Weiterhin verletzte sich ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr leicht und wurde zur weiteren ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus transportiert, welches er zwischenzeitlich nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. 
Die Brandbekämpfungsmaßnahmen gestalten sich sehr schwierig. Insbesondere in den Deckenbereichen des Altbaukomplexes haben sich Glutnester festgesetzt, welche nur erreichbar sind, indem die Dachhaut von oben mit speziellen Sägen geöffnet wird. 
Während der Brandbekämpfungsmaßnahmen zündete der Dachbereich eines anliegenden Betriebes durch, so das kurzzeitig eine mächtige schwarze Rauchwolke über Porz aufstieg. 
Sofort wurde die Alarmstufe erhöht, zwei weitere Löschzüge und eine Meßeinheit angefordert, welche die Rauchausbreitung und die mögliche hiermit verbundene Wirkung kontrollieren sollte. 
Die Brandausbreitung konnte jedoch durch die schnelle Intervention eingedämmt werden, so dass die eingesetzten Messfahrzeuge keine Feststellungen machen konnten – bis auf geringe geruchliche Einschränkungen im Nahbereich der Brandstelle.

Derzeit laufen die Einsatzmaßnahmen vor Ort noch – die Einsatzdauer ist ungewiss, wird aber sicher noch einige Stunden in Anspruch nehmen.

Die Brandursache und die Umstände, die zum Tode der Person führten, werden durch die Polizei ermittelt.

Derzeit befinden sich über 100 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Die Kräfte kommen von der Freiwilligen Feuerwehr Heumar, Wahn, Urbach, Libur, Eil, Worringen und dem Fernmeldedienst sowie der Berufsfeuerwehr von den Feuerwachen Porz, Ostheim, Marienburg, Innenstadt, Deutz, Weidenpesch und Lindenthal.
Die verwaisten Feuerwachen Porz, Ostheim und Lindenthal werden durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus Brück, Esch, Langel und Zündorf besetzt, so dass der Grundschutz in den jeweiligen Wachbezirken der Stadt sichergestellt ist.